19.12.2010

Heute haben wir eine lange Fahrt vor uns, denn es geht hoch hinauf in die Blue Mountains. So kamen wir nach 3 Stunden in der Nähe von Lithgow an, wo wir eine 1 ½-stündige Rundfahrt mit der historischen Zick Zack Dampfeisenbahn machten. Das Wetter spielte sogar mit und so schien die ganze Zeit die Sonne. Diese Fahrt war ein Erlebnis für sich und ist für jeden Sydney und Umgebung Besucher empfehlenswert.

Wir entschieden uns, noch weiter Richtung Katoomba zu fahren, wo sich das Wahrzeichen der Blue Mountains, „The three Sisters“, befindet (siehe Foto). Petrus meinte es gut mit uns und liess die Blue Mountains tatsächlich in einem blauen Schleier erscheinen. Herrlich diese Aussicht!

Als wir schon fast weiterfahren wollten Richtung Sydney, fiel uns das SWISS COTTAGE in einer Seitenstrasse auf. Zuerst interessierte uns die Übernachtungsmöglichkeit, doch als diese bereits ausgebucht war und wir dann die Menükarte erspähten, war um uns geschehen. Denn ganz oben auf der Karte stand FONDUE und RACLETTE!!! ;-)) Bei den stetig sinkenden Temperaturen wäre das ein krönender Abschluss hier oben in den Blue Mountains. Also checkten wir im nahegelegenen Caravanpark ein und waren pünktlich wie Schweizer zur Öffnungszeit um 18.00 Uhr im Restaurant. Wow war das ein Schmaus!! Das erste Mal kam uns hier ein bisschen Weihnachtsgefühl hoch, denn das Cottage war wunderschön weihnachtlich und mit schweizer Kultur geschmückt. 

 

18.12.2010

Heute heisst’s wieder mal WINE TASTING… und zwar im Hunter Valley. ;-) Nach 2-stündiger Fahrt kamen wir in Cessnock an und erkundeten uns über die Wineries im Hunter Valley, denn wir wollten in einer Mittag essen. In der Winery HOPE assen wir schlussendlich ein sehr feines Kürbis-Spargel-Risotto und nahmen dazu ein Gläschen Weisswein.

Im Caravanpark in Cessnock hielten wir am Nachmittag ein Nickerchen, damit wir am Abend wieder fit waren für ein Nachtessen. ;-)

So suchten wir am Abend nach einer Winery mit feinem Essangebot, landeten dann aber schlussendlich in einem Golf Club im Restaurant The LegendsGrill. Die kurze Suche hat sich gelohnt, denn dort assen wir das bis jetzt beste Fleisch in Australien, ein Chateaubriand mit Härdöpfelstock. Mhm war das ein Schmaus!! ;-) Nach Hause fahren musste dann Steffi, da wir natürlich eine ganze Weinflasche bestellt haben und Claudio ¾ der Flasche alleine verschluckte. hehe

 

17.12.2010

Da uns gestern eine Australierin den Caravanpark in Shoal Bay (Nelson Bay) wärmstens empfohlen hat, war dies unser heutiges Ziel. Dort angekommen präsentierte sich uns ein super schöner Strand sowie einige Restaurants & Shops gleich neben dem Caravanpark. Zum Abendessen gabs Black Mussels und Saltimbocca beim Italiener.

 

16.12.2010

Heute ging’s weiter nach Coffs Harbour, wo wir jedoch nur einen kurzen Stopp beim Leuchtturm einlegten. Danach fuhren wir nach Sawtell, um eigentlich im natürlichen Felsenpool zu baden. Dieser Pool war jedoch eher ein Tümpel, aber dafür der danebengelegene Strand ein wahrer Traum.

Der heutige ungeplante Übernachtungsort war Nambucca Heads. Der wunderschöne Albatross Caravanpark direkt am Meer mit eigener Lagune und Pub hat uns derart überzeugt, dass wir nicht mehr weiter wollten. So genossen wir den Abend noch mit einem Schwumm in der Lagune inkl. Beobachten von herumtollenden Delfinen ganz in der Nähe von uns und einem Bierchen im Pub mit australischer und englischer Gesellschaft.

 

15.12.2010

Eigentlich sollte es heute früh weitergehen nach Yamba und Coffs Harbour, aber heute morgen wurden wir von der Sonne geweckt und so entschieden wir, vorerst noch an den Beach hier in Byron Bay zu gehen, und erst später weiter südlich zu fahren. So kam es auch und wir blieben bereits im gemütlichen Yamba stecken und genossen den restlichen Tag am Pool im BIG4 Caravanpark. Hier hat es fast noch keine Leute, aber morgen starten in NSW die Schulferien. Mal sehen, wie es mit den Campingplätzen in den nächsten 7 Tagen aussieht, denn dann geben wir unseren Camper in Sydney wieder ab.

 

14.12.2010

Heute steht Nimbin an. DAS Hippie- und Kifferdorf Australiens. Claudio hat da Bekannte, welche wir besuchen wollen. Wir hatten uns Nimbin ein bisschen kleiner vorgestellt und so mussten wir uns im Infocenter nach dem Weg erkunden. Dies stellte sich nicht als schwer heraus, denn die Bekannten wohnen in Tippi-Zelten. Nach einem Rundgang auf ihrem Grundstück wollten wir uns schon verabschieden, als man uns noch Salat, Petersilie, Rüebli und andere Köstlichkeiten aus eigenem Anbau mitgab.

Wir übernachten heute nochmals in Byron Bay, ein schöner Tag mit frischem und knackigem Salat zum Znacht geht zu Ende.

 

13.12.2010

Energie geladen ging’s heute ins Hinterland, genauer in den Lemington NP. Nach einem kurzen Marsch durch den subtropischen Regenwald und einem Tree Top Walk genehmigten wir uns auf dem Parkplatz selbstgemachte Sandwiches. In der Schweiz würde man uns komisch anschauen: Mitten auf dem Parkplatz ausgestattet mit Campingtisch & Stühlen gemütlich Sandwiches essend. Aber hier in Australien ist das ganz normal und so taten es uns die Aussies, welche neben uns parkierten, gleich und packten ihre riesengrosse Kühlbox aus.

Gestärkt fuhren wir weiter nach Byron Bay, wo wir mit Glück noch einen Platz (ohne Stromanschluss) auf dem im Zentrum gelegenen Caravanpark ergatterten. Nach dem Erkunden des Dörfchens und Bestaunen der schönen Strände deckten wir uns mit Spaghetti fürs Nachtessen ein. Mit Entsetzen stellten wir beim Kochen fest, dass wir Spaghetti Made in Iran gekauft hatten. Da wir weltoffen sind und eigentlich überhaupt noch nie ein Produkt aus Iran gesehen haben, machten wir uns ans Kochen. Tapfer assen wir auf, aber in diesem Moment war uns klar, wieso es vorwiegend im Osten Selbstmörder gibt. Wenn man tagtäglich solche Spaghettis essen muss, würden auch wir verrückt werden! Fazit-> Mehr Italienische Spaghetti für die Welt, mehr Frieden auf Erden…

 

12.12.2010

Weiter geht’s heute mit Seaworld. Hier trafen wir unsere Freunde die Delfine wieder und bewunderten ihre Kunststücke. Am Abend relaxten wir noch ein bisschen auf dem Caravanpark und Claudio erhielt endlich seine langersehnten Black Mussels an der Tedder Avenue. ;-)

 

11.12.2010

Looos Steffi UFSTOH!!! Mer gönd es MovieWorld!!!

Heute morgen waren wir fix und erreichten das MovieWorld bereits um 09.30 Uhr, offizielle Öffnungszeit 10.00 Uhr. Glücklicherweise war das Tor bereits offen und ab ging’s auf die Bahnen und in die Shows. Bereits um 15.00 Uhr hatten wir alle wesentlichen Shows und Rides besucht und so entschlossen wir uns, noch das nahegelegene Wet’n’Wild in den Tag zu packen. ;-) Hier beschränkten wir uns auf die wesentlichen (= schnellsten) Rutschen, denn am Abend wollten wir noch das Surfers Paradise Nachtleben erforschen.

Zuerst gab’s ein feines Nachtessen beim Italiener inkl. gratis Crèpes mit Vanilleeis zur Nachspeise. Als wir danach ein bisschen umherschlenderten, vorbei an Clubs und Bars, wurde uns bewusst, wie „alt“ wir hier sind und somit entschieden wir uns dann schlussendlich doch für die Spielhölle (dieselbe wie in Fremantle, nur 10x grösser). Um uns geschehen war es, als wir dort die beiden Massagestühle entdeckten, welche einem für 2$ eine 3-minütige Massage verpassten. ;-) Hm wir besetzten dieses Highlight mindestens eine Viertelstunde…war aber nicht nur so ein Vibrationsding, sondern wiiiirklich guuuuuut.

 

10.12.2010

So heute gibt’s in Brisbane noch etwas zu erledigen, wir müssen bei Apollo vorbei um einige Sachen an unserem Camper zu beanstanden: Kaputte Wasserpumpe, Fenster nicht schliessbar, Schimmel an den Vorhängen und das Schlimmste, eine Kühlschrank-Batterie, welche nur 2 Stunden ohne Strom auskommt. Nach den Erfahrungen in Cairns graut es uns jetzt schon… Immerhin innert 2 Stunden waren die Mängel „beseitigt“, dass das Schränkchen unter der Wasserpumpe wegen Feuchtigkeit total verschimmelt und defekt ist, hat niemanden interessiert. Naja, wir nahmen das in Kauf, da wir nicht noch weitere Zeit wegen Apollo verlieren wollten.

Am Nachmittag erreichten wir Surfers Paradise. Nicht umsonst gibt es unweit von hier eine Ortschaft namens Miami. Hier sieht es nämlich genau so aus. ;-) Strand, Surfcontests, Hochhäuser, etc… Hier gönnen wir uns nun ungeplant 3 Nächte, denn wegen des wechselhaften Wetters haben wir uns entschieden, in den kommenden Tagen alle wesentlichen Funparks hier an der Gold Coast zu besuchen.

Am Abend entdeckten wir in der Nähe unseres Campingplatzes die elegante Tedder Avenue mit superfeinen & gemütlichen Restaurants.

 

09.12.2010

So, jetzt heisst es endgültig Abschied nehmen von Trudi & Marco. Schön war die Zeit mit Ihnen!

Bei Sonnenschein gingen wir heute zuerst zum Southpark, ein wunderschöner Park mit Bademöglichkeit und spektakulärer Sicht auf die City & Brisbane River. Da uns gestern alle mit ihren vollen Einkaufstüten „gluschtig“ gemacht haben, ging’s danach ab zum Shoppen. ;-)

Den Abend verbrachten wir auf dem Caravanpark und überlegten uns, wo’s als nächstes hingeht…

 

08.12.2010

Heute fuhren wir zu viert via Redcliffe, wo wir einen Kaffee-Halt einlegten, nach Brisbane. Den Nachmittag verbrachten wir mit Sightseeing und Bummeln. Auch hier hat der Weihnachtsrummel bereits begonnen, nicht nur in den Shops mit Ausverkauf, sondern auch auf den Strassen mit Weihnachtslieder-Chors oder verkleideten Weihnachtsmännern. Als Schweizer kommt bei diesem momentan schönen Wetter nicht so richtig Weihnachtsstimmung auf, aber die Brisbaner freuen sich riesig und tragen taschenweise Geschenke aus den Geschäften und es macht Spass, Ihnen dabei zuzusehen.

Am Abend verabredeten wir uns mit unseren Holländerlis zum Abschiedsessen, denn morgen heisst es für sie GOODBYE AUSTRALIA und zurück geht’s nach Holland.

 

07.12.2010

Erneutes Shoppen in Maroochydore am Morgen, Weiterfahrt nach Dicky Beach und Relaxen am Strand, denn heute war Petrus wiedermal gut gelaunt. Dicky Beach wurde uns empfohlen und ist ein kleines, herziges Örtchen. Also eigentlich befindet sich hier nur ein Caravanpark, einige wenige Geschäfte, ein paar Häuschen und ein Strand. ;-)

 

06.12.2010

Heute ging’s weiter runter Richtung Süden mit Halt in Noosa Heads, wo’s leider wieder heftig regnete. Aus diesem Grund entschlossen wir uns dann auch, nach Maroochydore zu fahren, weil’s da ein riesiges Einkaufszentrum hat. Mit Shoppen verbrachten wir somit den ganzen Nachmittag und fuhren dann am Abend zurück nach Coolum Beach in einen Caravanpark.

 

05.12.2010

Juhui es regnet nicht…Fraser Island wir kommen!

Morgens 09.30 holten wir unseren 4WD Wagen (nicht mehr ganz der Neuste mit 255'000km auf dem Zähler *g*) ab und es ging mit der Fähre rüber zur Insel. Auf der Fähre wurde uns gesagt, dass wir um 16.30 wieder am Anlegeplatz sein sollten. Wir bejahten und freuten uns auf das kommende Abenteuer. Fraser Island bedeutet Sand, Strand und subtropischer Regenwald vom Feinsten. Es war ein einmaliges Erlebnis am über 40m breiten Beach entlang zu düsen. Die Freiheiten, die man hier hat, wären in der Schweiz undenkbar.

Unser erstes Ziel war das von Katalogen her bekannte Maheno Shipwreck. Die nächste Attraktion: Lake McKenzie. Ein Frischwasser-See inmitten einer Sandinsel, welch eine Sensation. Das Wetter bis dahin hat sich von allen Fassetten gezeigt, was die Insel noch viel spannender machte. Aber hier beim McKenzie war es ziemlich bewölkt und so fuhren wir schon bald weiter zur Central Station, wo wir einen kurzen Rundwalk machten. Auf dem Rückweg zum Anlegeplatz der Fähre wurde uns erst bewusst, dass es ja schon 16.15 war und wir noch ½ Stunde Fahrt vor uns hatten. Hoppla, nun wechselte Claudio vom gemütlichen Pistengang zum rasenden „Drück-die-Pedale-durch-und-ab-durch-die-Mitte“ Gang. Auf den Rücksitzen, wo Trudi & Steffi sassen, versuchten sie sich irgendwo festzuklammern, was sich als sehr schwierig herausstellte. Wie schon gesagt, nicht mehr das neuste Auto = nicht mal Griffe an der Decke, um sich festzuhalten. Kaum am Beach angekommen, vergass Claudio die Anweisungen des Vermieters: „Don’t forget, max. Speed is 80 km/h“ und bretterte mit 100 Sachen über den Sand. Das erste Mal Vollbremse war nötig, als Marco kurz vor uns einen Bach erspähte, welcher sich tief in den Sand eingegraben hat und so eine 40cm tiefe Furche hinterliess. Noch mal gutgegangen, aber ziemlich durchgeschüttelt waren die 100 Sachen bald wieder erreicht. Shit schon 16.25 und die Flut verkleinerte den 40m breiten Beach auf teilweise nur noch 3m. Wir werden auf alle Fälle zu spät sein, die Frage ist nur, ob die Fähre auf uns warten wird oder nicht!? Also schnell weiter!!! „Schaut, ein Dingo!“ „Wo? Ach ja, dort!“ Cool, Trudi’s Wunsch, einen Dingo zu sehen, ging doch noch in Erfüllung. Aber Zeit für Pausen war da nicht und weiter ging’s wie gehabt.

Als wir uns schon ausmalten, wie wir zu viert in diesem 4x4 auf der Insel übernachten müssen, wurden wir jäh aus unseren Gedanken gerissen: Nachdem wir über mehrere Flüsse „geflogen“ sind, wurde das Unvermeintliche wahr…wir knallten in einen mit Wasser gefüllten Graben. Uns 4 im Auto wurde erst klar wie uns geschah, als das Wasser und der Sand alle Fenster bedeckten und das Fahrzeug einige Sätze nahm. Claudio gelang es, das Auto stabil zu halten und aus dem Mehrwasser zu navigieren. Puuh der Schock ging durch Mark und Bein…aber dem Auto und uns ist nichts passiert.

In der Ferne erblickten wir schon bald danach unsere Fähre, welche zwischen Festland und Insel wartete. Als wir näher kamen, steuerte sie auf uns zu und erleichtert auf die nahende Rettung *g* konnten wir uns ein wenig entspannen, denn das Wasser war schon unberuhigend nahe bei uns. Auf der Fähre erklärte uns dann der Mann, dass wir nicht die Letzten wären, aber sie nach uns nur noch 1x auf Fraser Island anlegen können, da die Flut schon weit fortgeschritten war.

Nach diesem abenteuerreichen und wohl unvergesslichen Tag gönnten wir uns ein Bierchen und waren danach froh, in unserem „eigenen“ Bett schlafen zu können. ;-)) 

 

04.12.2010

Regen, Regen, Regen

Die wunderschönen Strände dieser Region verblassen im Grau des momentanen Wetters und langsam kriegen wir den Koller. Da Hervey Bay nicht viel zu bieten hat, wenn man nicht auf die Fraser Island geht, fuhren wir heute nach Rainbow Beach. Auch hier sieht das Wetter nicht besser aus, aber trotzdem haben wir uns entschieden, mit den Holländerlis morgen mit einem gemieteten 4WD das Naturwunder Fraser Island zu erforschen.

 

03.12.2010

Auch heute standen wir wieder mit Regen auf…er will nicht aufhören. Im Radio wurde verkündet, dass dieser Frühling der regenreichste aller Zeiten sei. Immerhin Glück im Unglück, seit wir in den Süden fahren, werden nach und nach Strassen und Caravanparks überflutet, welche wir bereits hinter uns gelassen haben.

Also legen wir auch heute wieder eine grosse Strecke zurück und fahren bis nach Hervey Bay.

 

02.12.2010

Mit der Hoffnung auf gutes Wetter machten wir heute mit den Holländerlis einen Ausflug auf die Great Keppel Island. Tatsächlich hatten wir Glück und die Sonne zeigte sich uns einige Stunden. Mit Schnorcheln und Plantschen genossen wir die wunderschöne Insel.

Zu müde zum Kochen holten wir uns Pizzas zum Nachtessen und genossen den regnerischen Abend mit einem Gläschen Wein unter „unserer“ Veranda auf dem Campingplatz in Yeppoon.

 

01.12.2010

Nicht aufhörender Regen bewegte uns dazu, heute die 6-stündige Fahrt nach Yeppoon/Emu Park in Angriff zu nehmen. Wir waren wohl nicht die Einzigen, die das Wetter nutzten, um die Kilometer hinter sich zu bringen…im Caravanpark im hübschen Örtchen Emu Park fanden wir unseren Schlafplatz erneut neben Marco & Trudi. ;-)

 

30.11.2010

Früh klingelte der Wecker und wie bereits befürchtet waren die Prognosen für einmal nicht falsch und es regnete. Naja, der Ausflug war gebucht und so packten wir unseren Rucksack und begaben uns Richtung Hafen, wo es dann mit 15 anderen Teilnehmern sogleich losging. Nach einer stürmischen Fahrt war zuerst Schnorcheln angesagt. Da zu dieser Jahreszeit am Great Barrier Reef Quallen vorkommen können, trugen wir alle sogenannte Stinger-Suits (siehe Foto). Das Schnorcheln machte uns sehr viel Spass und die riesigen Fische waren sehr eindrücklich. Als Nächstes ging’s dann zum berühmten Whitehaven Beach…wir nennen ihn nur noch Whiterain-Beach…denn es regnete wie aus Kübeln, als wir dort ankamen. Trotz des wirklich schlechten Wetters ist dieser lange weisse Silikatsandstrand eine wahre Pracht. Um an den Strand zu kommen, stieg Steffi in das Beiboot ein und Claudio drückte ihr den Rucksack inkl. Kamera in die Hand, denn er wollte die 250m zum Strand schwimmen. Es folgten fünf sehr intensive Minuten: Wegen der grossen Wellen ist Steffi inkl. Rucksack beim Aussteigen aus dem Boot gestolpert (wehe es lacht jetzt jemand!!! Ich musste mich wenigstens an Bord nicht übergeben wie 3 Inder, die uns auf dem Trip begleiteten!). Gott sei Dank hatte Claudio mit weiser Voraussicht die Kamera noch in einen Plastiksack gewickelt. Zur gleichen Zeit merkte Claudio, als er am Strand angekommen war, dass 2 schöne & grosse Fischchen ihn an den Strand begleitet hatten. Zum Glück begriff er erst später, dass es sich bei den „Fischchen“ (1,5 – 2m) um Riffhaie handelte. Als wir uns dann wiedersahen und uns gegenseitig unsere Geschichten austauschten, waren wir doppelt geschockt. Aber zum Glück hat Claudio und auch die Kamera alles heil überstanden. ;-)

Nach dem BBQ sollte es auf einen Lookout gehen, welchen wir schwänzten, da die Sicht bei diesem Wetter sehr getrübt war. Bei der Rückfahrt genossen wir die Käseplatte und „Zuhause“ angekommen, waren wir froh endlich wieder im trockenen zu sitzen.  

 

29.11.2010

Nach 1,5 stündiger Fahrt sind wir in Airlie Beach angekommen. Da wir im Zentrum übernachten wollten, haben wir uns entschieden, in einem Appartment-Hotel einzuchecken. Wir informierten uns über die diversen Ausflugsangebote zu den Whitsundays und entschieden uns dann schlussendlich für einen Tages-Ausflug mit einem Motorboot zum Whitehaven Beach inkl. Schnorcheln und BBQ am Strand. Eigentlich wollten wir einen Segeltörn buchen, da jedoch leider der Wetterfrosch nicht ganz auf unserer Seite stand, entschieden wir uns für das Motorboot.

An der Airlie Beach Lagoon genossen wir die paar einzelnen Sonnenstrahlen.