28.11.2010

Im 4er-Spann erforschten wir den Paluma NP mit seinen schönen Creeks. Die Rock Slides waren ein besonderer Spass für Claudio. ;-)

Weiter ging’s nach Townsville, wo wir uns dann erneut von Marco & Trudi verabschieden mussten, denn für uns hiess das Tagesziel Airlie Beach. Aufgrund aufkommender Müdigkeit entschieden wir uns dann, die Nacht hier in Bowen zu verbringen. Wiederum auf einem super Campingplatz direkt am Meer.

 

27.11.2010

Was für ein Zufall, in diesem Dorf ist heute Market. An einem Schweizer-Stand konnten wir uns mit zwei 250gr-Nussgipfeln eindecken, somit waren wir gestärkt für den Tag und die Besichtigung der Millaa Millaa, Zillie und Ellinjaa Falls. Nach den Erfahrungen dieser Nacht gönnten wir uns in Rollingstone einen wunderschönen Campingplatz direkt am Meer. Und wer hat sich wohl zu uns gesellt?? Marco & Trudi!! ;-)) JUHUI Bei Champagner und Wein stiessen wir gemeinsam auf Trudi an, denn sie feiert heute ihren Geburtstag.

 

26.11.2010

Das erste Mal hiess es heute Morgen TSCHÜSS Marco & Trudi, denn wir machten uns auf den Weg Richtung Cape Tribulation, sie hingegen gingen direkt nach Mossman.

Wow! Der Weg zum Cape Tribulation hat einen ganz besonderen Reiz, nicht nur ist es hier sehr schwül und nass, sondern auch die schmale und kurvenreiche Strasse inmitten des wunderschönen Regenwaldes mit seinen Wasserfällen brachten uns ins Staunen. Kurz vor Cape Tribulation war dann finito. Einer mit Allradfahrzeug hat versucht, durch einen reissenden Fluss zu fahren, welcher die Strasse überflutete und wurde dabei mitgerissen. Für uns gab es da sowieso kein Durchkommen und wir kehrten um mit dem Ziel: Mossman Gorge

Diese liegt am südlichen Ende des Daintree NP und wir genossen die 1-stündige Wanderung im Regenwald. Auf der Wanderung Steffi zu Claudio: „Du Claudio sag mal, wächst bei mir schon Moos im Gesicht?“ hahaha

Pflitschpflotsch nass vor Schweiss und Luftfeuchtigkeit waren wir beim Zurückkommen sehr froh, auf dem Parkplatz ein Glacé-Wägeli zu erspähen. ;-) Schwups, und schon hatten wir ein Softeis in der Hand. Hihi

Der Nachmittag war noch jung und so fuhren wir nach Atherton. In einem nahegelegenen Dorf versuchten wir es wieder einmal mit Wildcampieren. Diesmal in der Nähe von Toiletten, da wir in unserem jetztigen Camper mit dieser Art von Luxus nicht ausgestattet sind. Schon früh waren wir eingeschlafen, aber genau so früh wurden wir aus dem Tiefschlaf gerissen. Denn um 3 Uhr morgens klopften zwei besoffene Typen, wahrscheinlich Aboriginie, an unsere Fenster. Bevor wir überhaupt begriffen, was geschah, waren die beiden zum Glück bereits wieder weg. Aber an Weiterschlafen war für 1 Stunde nicht zu denken.

 

25.11.2010

Für heute haben wir uns viel vorgenommen. Um 10 Uhr ging’s mit dem Taxi zum Apollo-Büro, um unseren neuen Camper abzuholen. Was normalerweise eine Viertelstunde ginge, dauerte hier über 1 Stunde! Anstelle uns zügig das Fahrzeug zu übergeben, mussten wir uns eine Ewigkeit anhören, wie wichtig es ist, trotz unserer Reiseversicherung in der CH, eine Zusatz-Versicherung von Apollo im Wert von CHF 700.—abzuschliessen (für 28 Tage). Nachdem alle Mitarbeiter der Filiale einmal auf uns eingeredet hatten, war dann zum Glück allen klar, dass wir nicht umzustimmen sind. Endlich konnten wir unseren fahrbaren Untersatz für die nächsten 28 Tage beziehen. Nach dem luxuriösen und neuen Camper im Westen war dieser Camper doch eine ziemliche Umstellung für uns. ;-) Auf alle Fälle hatten wir unser Gepäck schnell verstaut, die Vorräte aufgefüllt und machten uns zusammen mit Marco & Trudi auf den Weg Richtung Norden nach Kuranda. Kuranda ist ein kleines Dörfchen mitten im Regenwald. Bei tropischem Regen machten wir einen kurzen Rundgang und schauten uns danach noch die Barron Falls an. Zum Übernachten checkten wir in Port Douglas auf einem Campingplatz ein und stiessen mit unseren Lieblings-Holländern ;-) auf den Tag an.

 

24.11.2010

Nach einem angenehmen Flug sind wir pünktlich in Cairns gelandet. Wenn man hier aussteigt, wird einem schlagartig bewusst, dass die trockene Hitze vorüber ist. Wir sind in den Wet Tropics angekommen. Der Shuttle-Bus hat uns zum Hotel „The Balinese“ gebracht und wer hätte das gedacht, Marco & Trudi waren im Partnerhotel nur 50m nebenan. ;-) So kam es, dass wir uns im indonesischen Restaurant ihres Hotels zum Znacht verabredeten (oh Wunder, Steffi konnte auf der Menu-Karte etwas Passendes finden…was ihr dann sogar auch schmeckte *grins*). Was für ein Zufall, am Nachbarstisch sass der Onkel eines Arbeitskollegen von Steffi, welcher auch ex-Nachbar der Eltern von Claudio ist. Die Welt ist wirklich klein!! ;-)) 

 

24.11.2010

Wieder alles gepackt geht’s heute ab nach Cairns. East Coast we’re coming!

 

SAFARI-TOUR 20.11. – 23.11.2010

 

23.11.2010:

Heute durften wir bis 7.00 Uhr ausschlafen… Nach dem Morgenessen begleiteten wir den lokalen Aboriginal-Führer auf einer 1-stündigen Tour durch die Schlucht seiner Vorfahren. Dort sahen wir Felsmalereien und lernten mehr über die Kultur der traditionellen Bewohner. Danach wurde uns das Aboriginal Dot Painting nähergebracht und wir durften unser malerisches Können unter Beweis stellen. Jeder bemalte sein ganz persönliches Buchzeichen.

 

In den MacDonnell Ranges erkundeten wir die Wasser führende Standley Chasm und hielten Ausschau nach Rock Wallabies in der Simpson Gap. Um 16.30 Uhr kamen wir dann erschöpft aber glücklich wieder in unserem Backpacker’s in Alice Springs an. Und weil’s so schön war, trafen wir uns noch einmal zum Abendessen mit Trudi & Marco, Inge & Severin und Anina & Sven im All Seasons Hotel. Wir genossen auch diesen letzten Abend sehr mit Euch 6 und waren froh, noch einmal mit Euch anstossen zu können. ;-)) Danke für die schönen Tage, es hat uns riesig Spass gemacht!!

 

22.11.2010:

5.30 Uhr: „WAKIIIII WAAKKIIIIIII STAAND UUP!!!“ Mann, nicht schon wieder…wir sind doch erst ins Bett gegangen! Puuh heute sollen wir 3 Stunden durch den Watarrka National Park, Heimat des Kings Canyons, wandern. Die skurrilen Sandsteinformationen, senkrecht abfallende Steinwände, der grüne mit 600-jährigen Palmen übersäte und Wasser führende Garden of Eden, aber vor allem die gute Gruppenstimmung machte diese Wanderung zur Superlative. Endlich konnten wir einmal eine über 1.5m lange, freilebende Gift-Schlange in Ruhe fotografieren und bestaunen. WOW

Am späteren Nachmittag stoppten wir in Hermannsburg, eine der bekanntesten Aboriginal Missionen. Wir finden die ganze Aboriginal Geschichte ziemlich traurig und die Probleme hier im Landesinnern sind nicht zu übersehen. Marco hat es treffend ausgedrückt: Die Einheimischen hier wissen nicht mehr, wohin sie gehören…und das in ihrem eigenen Land. Die Fehler der Vergangenheit lassen sich hier kaum mehr korrigieren.

Danach fuhren wir zur Wallace Rockhole Aboriginal Community, wo unser heutiges Übernachtungscamp war. Zur Vorspeise gab’s Känguru, Emu und Kamel Spiessli und danach ein traditionelles Aussie-Meal: Chicken-Schnitzel. Hihi Aber das Highlight waren die auf dem Feuer erhitzten Marshmellos zum Dessert. Mjam ;-) Ein perfekter Tag geht zu Ende ohne Bier und ohne Wein, da hier in den Aboriginal Communities der Alkohol verboten ist. Mann wie ist das Leben hart hier… ;-)

Gemeinsam mit Sven & Anina und in Begleitung eines Frosches putzten wir die Zähne im rosarot gestrichenen Männer-WC. Wie gesagt, fast wie eine Familie… ;-))

 

21.11.2010:

„WAKIIIII WAAKKIIIIIII STAAND UUP, GET YOURSELVES ORGANISED, GET SOMETHING FOR BREAKFAST“ hiess es pünktlich um 4.15 Uhr. *gähn*

Etwas gestresst, aber verpflegt kamen wir dann zum Sonnenaufgang bei den Kata Tjuta (Olgas) an. Leider war es etwas bewölkt und so kamen die 36 magischen Kegel nicht so richtig zur Geltung. Nicht weit vom morgendlichen Aussichtspunkt starteten wir in die Wanderung im Valley of the Winds, wo wir Kängurus, Lizards, exotische Vögel (all die Namen kann wahrscheinlich nur noch Severin aufzählen *g*) und natürlich die spektakulären Aussichten bewunderten.

Am Nachmittag ging’s zur Kings Creek Cattle Station, eine Kamel- und Rinderfarm, welche wildlebende Kamele eintreibt und nach Marokko/Ägypten exportiert und ans Militär verkauft. Aber noch bevor wir da ankamen, galt es, Brennholz zu sammeln, damit wir am Abend ein traditionelles „camp oven“ Essen (Poulet Chasseures, Gemüse & im Feuer gebackenes Brot) zubereiten konnten. „Leider“ haben wir die Zubereitung des Nachtessens verpasst, denn wir gingen mit Sven & Anina zum Quadfahren. JIPIIII 1 Stunde Fun im Outback entlang des Kings Creek.

Bei Wein am Lagerfeuer liessen wir den Tag revue passieren und schon jetzt fühlte sich unsere Gruppe wie eine kleine Familie an. Die Atmosphäre war perfekt.

 

20.11.2010:

Nach so langer Zeit Aufstehen wenn man möchte, fällt es uns sichtlich schwer, uns heute um 5 Uhr aus dem Bett zu quälen. ;-) Jedoch trotz Müdigkeit überwiegt die Vorfreude. Wir sind sehr gespannt auf die anderen Teilnehmer, denn von diesen hängt bei einer solchen Safari, wo man den ganzen Tag zusammen ist, sehr viel ab. Vorsorglich haben wir die englische Tour gebucht, nicht dass wir die nächsten 4 Tage dann nur Deutsch sprechen würden.

Pünktlich um 06.25 kam der 4WD Connections Bus bei uns an und unser Tourguide Terry hiess uns herzlich willkommen. Schon beim Einsteigen hat er uns darüber informiert, dass bereits ein Schweizer Pärchen im Bus sitze. Im Bus (über 20 Plätze) sassen genau 2 Pärchen. Eigentlich dachten wir, es würden noch mehr Personen dazu kommen, aber Terry informierte uns schon bald nach der Abfahrt, dass wir eine kleine Gruppe seien und nur noch 2 weitere Personen am Flughafen Uluru dazustossen würden. Angenehm überrascht über die kleine Gruppe ging’s Richtung Kamelfarm, wo wir eine kurze Pause einlegten. Die heutige Tagesetappe geht zum Uluru und dem davorgelegenen Ayers Rock Resort, wo wir im Zeltlager übernachten werden. Zuvor holten wir die restlichen 2 Personen, eine Mutter mit ihrem Sohn, am Flughafen ab. Nun war unsere Gruppe komplett und es ging zum Resort, um uns einige Sandwiches als Stärkung für den Tag zuzubereiten. Dies war eine optimale Gelegenheit, unsere Mitreisenden besser kennenzulernen…und so sah die bunte Truppe aus:

 

Sven – der über Stein „stürchelnde“ Artist, welcher mit der Zahnbürste das Klo reinigt. ;-)))

Anina – Sven’s hübsche & nette Freundin (= quasi „Die Schöne und das Biest“) hihihi ;-)))

 

Inge – die taffe Mutter, welche im Moment die Welt erobert.

Severin – der aufgeweckte, kluge 8-jährige Tierliebhaber & Sohn von Inge

 

Marco – der Bier- und Weinliebende ;-), lustige & sympathische Holländer

Trudi – die liebenswerte Frau von Marco

 

Ja soviel zur englisch geführten Safari…Sven & Anina SCHWEIZER, Inge & Severin SCHWEIZER, Marco & Trudi zu Beginn HOLLÄNDER, jetzt von uns anerkannte SCHWEIZER (denn die beiden haben sogar unser Schiizerdütsch verstanden)!! Hihi ;-))

 

Also zurück zum Tagesplan…gemeinsam wanderten wir am Nachmittag um den majestätischen Uluru und bewunderten seine Pracht und das herrliche Farbenspiel von Rot, grün und blau. Nach der 3-stündigen Wanderung bei 36° Grad kamen wir ziemlich erschöpft am Parkplatz an, wo Terry bereits auf uns wartete. Umso mehr genossen wir danach den Apéro mit Champagner & Häppli beim spektakulären Uluru Sonnenuntergang.

Zurück im Camp, schmiss Terry Fleisch und Wurst auf den Grill. Als wir die Masse Fleisch auf dem Grill sahen, wurde uns noch einmal klar, dass anscheinend normalerweise die Gruppen grösser sind. Nach dem Essen eröffnete uns Terry, dass die Tagwache morgen um 4.15 Uhr sei und so gings zeitig ins Zelt in unsere Betten.