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21.02.2011

Es ist soweit. Der letzte Tag ist angebrochen. Noch einmal waren wir Fruehstuecken und danach ging es zurueck aufs Zimmer, um noch einmal zu schlafen. Schliesslich ist jetzt in der Schweiz erst ca. 3 Uhr am Morgen. Um 12.30 Uhr Singazeit mussten wir uns dann aber bereit machen, damit wir gemaess Late Check out Richtlinien bis 14.00 Uhr ausgecheckt hatten. Claudio war noch schnell das wunderschoene Fitness Studio besichtigen. Bevor wir dann um 20.00 Uhr Richtung Flughafen gehen, koennen wir da noch einmal bei einem Dampfbad oder Sauna entspannen. Aber jetzt gehts das letzte Mal dahin, wo der Baer tanzt (leider kein Joegibaer) an die Orchard Road, wo wir uns noch einen Kaffe goennen, um danach, weils so gut war und es Adriano bestimmt beissen wird, noch einmal Dumpling im Din Tai Fung zu uns zu nehmen. Shopping liegt nun nicht mehr drin, denn die Koffer haben das Max. Gewicht erreicht.

Dies wird nun unser letzter Eintrag aus dem Orient und es laeuft uns kalt den Ruecken runter, wenn wir daran denken, dass nun 5 Monate vorueber sind und wir jetzt wieder in die kalte Schweiz zurueck sollen. Auf unserer Reise wurde uns wieder bewusst, auf welch kleinem Raum unser Leben in der Schweiz stattfindet und fuer wie wenig wir doch Zeit haben. Harte Arbeit dominiert bei uns das Leben. Aber genau das war es auch, was uns diese Reise ueberhaupt ermoeglichte. Unseren Arbeitgebern gebuehrt daher ein spezieller Dank, denn diese haben uns diese Zeit freigeraeumt, diesen Traum zu leben und dies ist keine Selbstverstaendlichkeit. Vielleicht ist es ja wirklich wahr, wenn man ehrlich und hart einem Ziel entgegenarbeitet, kann man alles erreichen. Auch das Glueck war auf unserer Reise unser stetiger Begleiter: Keine Krankheiten oder Unfaelle, keine Pannen, keine grossen Streitigkeiten und keine Naturkatastrophen, die wir durchmachen mussten. Auch die Glueckseligkeit war mit uns, denn trotzdem, dass wir einige der abgeschiedensten Orte der Welt besuchten, fuehlten wir uns nie alleine. Danke unseren Freunden und Familien, welche uns mit unzaehligen SMS und Gaestebucheintraegen begleitet und unterstuetzt haben.

Auch wenn es uns in diesen Minuten nun schwer faellt, uns von diesem Leben hier zu verabschieden und die Liste derjenigen Dinge, die wir vermissen werden jede Minute laenger wird, wissen wir, dass Zuhause viele Dinge und vorallem Menschen auf uns warten, die uns die Welt bedeuten. Wie weit wir auch von Zuhause weg waren, "Zuhause" war in unseren Herzen immer bei uns und bald werden unsere Herzen wieder Zuhause sein. 

 

20.02.2011

Gestern Abend hat alles gut mit dem Flug nach Singapur geklappt. Einen kleinen Schock hatten wir bei der Gepäckaufgabe als unsere Koffer immer noch 7 Kilo zuviel anzeigten obwohl wir den Jögibär und seine Angebetete schon mit ca. 9 Kilo Gepäck ausgestattet haben. Die Damen am Check in waren uns aber gnädig und haben das Gepäck trotzdem entgegengenommen. Darüber waren wir so froh, dass wir dies an den Gates gleich feiern mussten und uns sogleich mit Souvenirs eindeckten. Um ca. 2.00 Uhr am Morgen sind wir dann im Marina Bay Sands in Singapur angekommen. Dies wird unser letztes, aber auch krönendes Hotel auf unserer 5-monatigen Reise sein. Bei der Reception erhielten wir eine freudige Nachricht, denn wir bekamen erneut ein Zimmer-Upgrade. Ca. 2.30 Uhr standen wir dann also in unserem Zimmer im 48. Stock in einem der drei Türme und konnten sofort Singapur von oben bestaunen. Das grosszügige Zimmer ist mit einem riesigen Panorama Fenster ausgestattet und von hier wirkt die pulsierende Stadt ruhig und idyllisch.

Dass Singapur nicht ruhig und idyllisch ist, konnten wir gleich am Morgen beim Frühstücksbuffet erfahren. Nach einem Spaziergang durch die Poolanlage (Skypark) im 57. Stock wagten wir uns in die Stadt. Claudio’s Bruder Adriano hatte uns mit Tipps eingedeckt was man hier alles erleben muss. Leider können wir aus dieser schier endlosen Liste nur einige Highlights picken. Nach ein bisschen Shopping und Sightseeing landeten wir so im Einkaufszenter Paragon im Untergeschoss wo sich das Restaurant Din Tai Fung befindet, welches für die weltbesten Teigtaschen (Dumpling) ausgezeichnet wurde. Danke Brother für diesen ausgezeichneten Tipp, es war wirklich ein Schmaus! Aber dass man Ingwer für den Tee bekommt, hättest Du Claudio vorher verraten müssen. Du hättest wissen müssen, dass er diesen einfach in den Schlund wirft und reiner Ingwer ist nicht sehr angenehm auf dem Gaumen. Na ja, immerhin blieben uns diesmal die Durian erspart… :-)

Am Abend haben wir uns einen überrissen teuren Drink am Pool geleistet… (man gönnt sich ja sonst nichts). Der Sonnenuntergang hat uns dann jedoch für die hohen Kosten entschädigt. Fantastisch diese Aussicht über die Stadt. Es war ein würdiger letzter Abend und wir werden diese Stadt bestimmt mal wiedersehen.

 

 

19.02.2011

Die Zeit ist gekommen um sich von Thailand zu verabschieden. Heute Abend sagen wir Tschüss zu Ädithi und Jögibär und ziehen weiter nach Singapur wo der letzte Höhepunkt unserer fantastischen Reise wartet auf uns: Das Marina Bay Sands of Singapur. Wir sind gespannt...

 

18.02.2011

Die guten Vorsätze von gestern uns an die Fotos zu wagen waren schnell verblasen weil uns der Durst plagte. Auch heute wird daraus wohl nichts denn es ist ja schliesslich unser letzter (vollständige) Tag hier in der wunderschönen Anlage. Noch einmal wird massiert was geht. ;-)

Gestern nach dem Essen im Hoteleigenen Fischrestaurant haben wir noch beim Ballondart schiessen mitgemacht und 4 Bier & 4 Soft Drinks gewonnen. Auch die müssen wir noch trinken. Ja, Ihr denkt jetzt sicher so viel in einem Tag…, die Armen sind extrem im Stress…, recht habt Ihr :-)

 

17.02.2011

Der Ruf der Heimat ist schon so laut, dass es uns beim Gedanken an die bevorstehende Umstellung schon ganz bange wird. Für Abwechslung und Ablenkung sorgen die Massagen und das Pingpong spielen. Hier im Katathani konnten wir uns bis jetzt wirklich super erholen und es ist schön Edith und Jörg Jögibär dabei zu haben. Es ist uns aber noch nicht so richtig gelungen unsere ca. 16’000 Fotos so vor zu sortieren, dass wir für das Erstellen der Fotoalben bereit wären. Also machen wir uns nun daran. Liebe Grüsse in die Schweiz von uns Allen…

 

16.02.2011

Das aufstehen zur verabredeten Frühstückszeit viel uns allen heute morgen etwas schwer. Aber heute früh konnten wir dafür noch Zeuge einer Thailändischen Zeremonie werden. Das Hotel hat diese organisiert um ein neues Hotel-Boot einzuweihen. Danach gings zu den Liegestühlen um die Eindrücke von gestern und heute früh zu verarbeiten ;-).

 

15.02.2011

Nach dem üblichen Hotel Wohlfühl- und Geniesserprogramm, steht heute ein Highlight an. Der abendliche Ausflug nach Patong. Hier hatten wir „wichtige“ Einkäufe zu tätigen und im K-Hotel gab es ausgezeichnete Österreichische und Thailändische Gerichte in entspannter Gartenlandschaft. Hier gab es viel zu entdecken und eine „Bar“ in der wir unser Singha Bier genossen war mit allen Wassern gewaschen. Das tägliche Pingpong spielen wird wohl nie mehr dasselbe sein. Mit einem aufgemotzten Tuck Tuck gings dann irgendwann nach Mitternacht zurück zum Hotel..

 

14.02.2011

Viel anders als die vorherigen Tage war auch der heutige nicht ausser, dass sich die Brustfarbe von Jögi von rötlich auf Krebsrot umgeschaltet hat so, dass wir uns schon überlegen mussten ihn von „Jögi Bär“ auf „Mr. Krebs“ umzutaufen. Mit guten Zusprüchen hat er aber dann doch noch die Sonne gemieden und darf deshalb unser Jögi Bär bleiben ;-).

Da wir bis jetzt immer Glück mit den Restaurants ausserhalb unseres Hotels hatten, haben wir uns auch heute wieder für einen externen Esstempel entschieden. Sogar Steffi hat einige Speisen auf den Thai-Karten entdeckt welche ihr nun schmeckten. Nach dem Schmaus machten wir noch einen kurzen Spaziergang. Anstelle von Jögi hat wohl Claudio heute zuviel Sonne abgekriegt… Als er im Dunkeln in der Nähe eine Rutschbahn sah, rannte er drauf zu und wollte drauf steigen. Leider hatte er erst bemerkt, dass es sich dabei um eine Wasserrutsche handelte, als er schon mit beiden Beinen (mit den Halbschuhen…“dieser Halbschuh“) im Kinderbecken stand…. Hihi… Ja ja, das haben wir alle sehr lustig gefunden. Na ja, fast alle. ;-)

 

13.02.2011

So sehr uns das gestrige Erlebnis uns auch Nachdenklich macht, so sehr fasziniert und fesselt einen auch dieses Land. dessen Strände, die zumeist freundlichen Menschen und natürlich auch das Essen (zB. Früchtevielfalt, Fischauswahl… etc.).

Das Essen war es heute, dass uns aus dem Hotel in das nahegelegene Dörfchen von Kata Beach trieb. Als Abwechslung gab es heute für alle ausser Claudio eine Pizza. Ihm kam ein Hummer auf den Tisch. Das erste Mal haben wir uns danach dem Schoppen hingegeben aber die Ausbeute viel noch klein aus, schliesslich muss man hier zuerst einmal den Preis auslohten.

Leider konnten wir heute nicht beim 60igsten Geburtstag von Claudio’s Mutter dabei sein aber unsere Gedanken waren bei Ihr und ein Extraglas in der Happy hour war Ihr gewidmet. Wir freuen uns aber bald richtig mit Ihr anstossen zu können. Auf Dich Mami/Susanne…

 

12.02.2011

Auch heute haben wir wieder die Annehmlichkeiten der Hotelanlage in vollen Zügen ausgekostet. Sind geschwommen geplanscht & „Jögi Bär“ und Claudio haben im Erholungsraum, welcher für die Kinder im Hotel gedacht ist, den Ping Pong Tisch entdeckt. So kam es, dass während die Männer sich gegenseitig denn Ball zuspielten, die Frauen Ihre Körper den fachmännischen Händen der Masseurinnen am Pool hingaben. Aber der Tag sollte nicht so relaxt enden wie er angefangen hat. Claudio wollte der Truppe noch das Leben ausserhalb der Anlage veranschaulichen und so kam es, dass wir alle zusammen nach der obligtorischen Happy Hour am Pool zum Nachtmarkt in Phuket Town fuhren. Die Hitze, die Menschenmassen, die Abfälle und der teilweise beissende Gestank sind schon nichts für Weichgesottene aber der Abend war auf dem Tiefstand, als Edith an einem Marktstand in winzigen Käfigen Hundewelpen und andere Tiere entdeckte. Die Stimmung war dann wieder besser, als wir für die Heimfahrt ein Tuck-Tuck nahmen und nicht gerade gemächlich durch die Strassen von Phuket flitzten.

Heute wurde uns allen wieder bewusst, dass Thailand immer noch ein Entwicklungsland ist.

 

11.02.2011

Wir haben uns bereits richtig eingelebt aber um uns von der Anreise etwas besser noch zu erholen, geniessen wir heute die wunderschöne Hotelanlage und den Blick übers Meer.

Nach dem schier endlosen Morgenbuffet und dem Begrüssungstreff mit der Reiseleitung waren wir schon bald wieder auf unseren Liegen am Pool. Ja, Phuket ist einfach (immer noch) einer der Orte auf der Welt an denen man die Seele so richtig baumeln lassen kann. Und genau dass haben wir heute auch gemacht.

 

10.02.2011

Ja und so sind wir dann auch nach Phuket gekommen und konnten Edith und Jörg, Steffis Eltern, endlich in die Arme schliessen. Ein Wiedersehen nach einer „solch langen“ Zeit ist etwas ganz besonderes und wir sind sicher genau so besonders werden auch die kommenden Tage hier auf Phuket sein. Wir freuen uns sehr auf einige erholsame Tage, denn auch wenn dies nun blöd klingen sollte, diese vier Monate Abenteuer waren auch oft anstrengend und wir freuen uns auf ein paar Tage Nichtstun..

Eine Überraschung hatte auch dieser Tag zu bieten. Denn als wir in unserem Katathani Beach Hotel ankamen wurden wir als wiederkehrende (???) Gäste empfangen und sogleich von einer Junior Suite auf die Grand Suite Upgegradet. Des Rätsels Lösung: Claudios Eltern waren auch schon in diesem Hotel… und da ein Zappacosta sehr abfärbt wurden natürlich auch die Kaufmanns upgegradet… hihi. Den Rest des Tages genossen wir am Pool und mit erkunden des kleinen Örtchens neben dem Hotel.

Später waren wir an der Poolbar um die Happy Hour auszukosten. Am Abend haben wir alle zu viert in einem Restaurant für Total CHF 30.- zu Nacht gegessen. Hat uns allen sehr gut geschmeckt.

 

09.02.2011

Ok, Die Koffer sind gepackt. Das Fahrzeug haben wir gewaschen und gesaugt, abgegeben und ein Taxi hat uns hierhin auf den Flughafen Adelaide gebracht. Wir waren etwas nervös als wir unser Gepäck eincheckten. Ohne Grund das gesamte Gewicht von 2x über 23 Kilos konnten wir bis Singapur einchecken. Geschafft haben wir gedacht. Wie hätten wir auch ahnen können, dass auf unserer Zwischenlandung in Melbourne noch eine Überraschung auf uns warten sollte.

Also in Melbourne hatten wir 2 Stunden Pause und diese Zeit war für uns fast zu wenig. Schon als wir ins Terminal wollten wurden wir aus der Warteschlange gepickt und wir mussten unser Handgepäck wiegen lassen. Na ja, Steffi hatte etwa 9.5 anstelle der zulässigen 7 Kilos dabei. Dies war ja noch nicht das Problem denn wie schon früher einmal beschrieben, hat sie so einen Blick drauf, den man nicht abschlagen kann und ganz selbstverständlich waren 2.5 Kilo Zusatzgepäck ok. Claudios Handgepäck war dann aber 12.5 Kilo schwer und da hat auch sein verrunzeltes über 30 Jahre altes Grinsen nichts mehr geholfen. Er musste an den Schalter wo ihm erklärt wurde, dass er für das zusätzliche Gepäck 350 Doller = 350 CHF bezahlen sollte. Die freundliche Dame am Schalter hat dann gemeint sie könne aber einen Spezialpreis machen und könne das Übergepäck für 175 CHF einchecken. Wer Claudio kennt weiss, dass er evtl. noch die 350 CHF bezahlt hätte aber nach diesem Kuhhandel fühlte er sich wie auf einem Türkischen Bazar und so wurden nach längerem hin und her alle alten Kleider fortgeschmissen, sogar das nicht so teure Stativ wurde weggeschmissen und Steffi wurde mit einer Zusatzjacke ausgestattet. Danach hat es geklappt aber es hat uns beide ziemlich viel Nerven gekostet. Nicht so tragisch war, dass Steffi wie immer am Flughafen ausgesucht wurde, am Bomben- und Drogentest teilzunehmen. Normalerweise bedeutet dies dann Handgepäck öffnen, Drogen-Schnelltest zulassen, Abtasten, Taschendurchsuchung… Bei Steffi sieht dass aber jedes Mal folgendermassen aus: Hello, Where are you from, Ah Switzerland…nice, Did you like Australia? Where are you going now? Ah Thailand, very nice. Hope to see you again… ok, have a nice Travel. Claudio: Mann, die gehen mir so auf den Sa.... ;-)

Um 22.00 Uhr Singazeit sind wir dann am Airport Singapur angekommen und schon kurze Zeit später waren wir im schönsten Flughafenhotel überhaupt. Im Crown Plaza Airport Hotel. Aber zum geniessen hatten wir fast keine Zeit denn schon um 6.00 Uhr müssen wir unser Gepäck morgen einchecken für unseren Weiterflug nach Phuket, wo wir dann endlich das Wiedersehen mit Steffis Eltern feiern können.

 

08.02.2011

So, noch heute sind wir hier auf Kangaroo Island und schon Morgen sollen wir auf dem Weg nach Singapur sein? Nein, fast nicht vorstellbar aber wahr. Unser Australienabendteuer neigt sich nun spürbar dem Ende zu und auf einen Schlag wird uns dies nun langsam aber sicher bewusst.

Den Tag genossen wir heute mit besichtigen der „Remarkable Rocks“ und auch die Seerobben am Admiral Arch haben wir besucht. So kurz vor Ende unserer Reise hatten wir heute auch noch eine Premiere. Steffi hat im Busch ein Echidna gesichtet, welches wir einige Zeit beobachteten. Dann hiess es aber schon bald wieder zurück Richtung Fähre denn wir hatten eingeplant, vor der Rückfahrt im Nahegelegenen Feinschmeckerrestaurant uns ein feines Nachtessen zu gönnen. Da wir die ersten waren im Restaurant hatten wir einer der besten Tische mit direkter Meersicht und gegessen haben wir hervorragende Marronen (Süsswasserkrebse) mit Krabbentaschen und ein feines Chickenschnitzel mit nicht so feinen Pommes. Um 7.30 Uhr waren wir dann auf der Überfahrt aufs Festland und der Sonnenuntergang war einmal mehr spektakulär.

 

07.02.2011

4.15 Uhr war heute Morgen Weckzeit, denn heute gehen wir die Insel „Kangaroo Island“ erforschen und um 7 Uhr fährt bereits die Fähre südlich von Adelaide ab. Es heisst, Kangaroo Island sei eine Kleinversion von Australien. Nach dem was wir heute hier schon gesehen und erlebt haben, kann man dem im Grundsatz zustimmen. Die Insel bietet Wildnis und Natur pur. An der Seal Bay haben wir gemütliche Robben aus der Nähe bestaunt. Süss diese Kolosse.

Danach war die kleine Sahara an der Reihe. Ausgerüstet mit einem gemieteten Sandboard kletterten wir den eindrücklichen Sanddünen hoch und nach einem Probelauf lief es schon recht gut.

So genug für Heute. Schliesslich müssen wir im Motel noch den gekauften Wein trinken bevor wir essen gehen. Im einzigen Restaurant im Ort verlangen sie 8.50 Dollar Zapfengeld. Pha, nicht mit uns…, wir trinken einfach den Wein zuerst und gehen nachher essen. Sozusagen Trennkost… jaja… wir sind abgebrüht. So einfach lassen wir uns nicht das Geld aus der Tasche ziehen. Hizck…., Hitzck.

 

06.02.2011

Heute hatten wir, aber vor allem Steffi, ein Schockerlebnis. Denn heute ist uns bewusst geworden, dass zum schoppen hier in Australien nur noch der heutige Tag in Frage kommt ;-)

Na ja, in den letzten Monaten haben wir genug eingekauft und unsere neu gekauften Koffern haben das zulässige Gewicht längst erreicht. Ansonsten war auch heute wieder ein wunderschöner, sonniger Tag. Sehr relaxt.

 

05.02.2011

Der heutige Tag hat uns einige Highlights beschert. Als erstes gab es ein traumhaftes Mittagessen in dem Weinkeller „Murrey Street Vineyard“. Dazu natürlich eine ausgedehnte Weinprobe. Zusätzlich besuchten wir noch einige der bekanntesten Weingüter der Region. Danach nahmen wir die Fahrt nach Adelaide in Angriff, wo wir nach dem Einchecken im Motel, den Kinofilm Catfish bestaunten.

 

04.02.2011

Gestern sind wir bis Mount Gambier gekommen. Wir hatten ein schönes Dinner am Abend mit einer Flasche Wein. Dies hat uns nicht nur zur gestrigen Geschichte inspiriert sondern hat uns auch den Weg zum heutigen Tagesziel gewiesen. So geht es heute ins Weltbekannte Barossa Valley zu den besten Weingütern Australiens. Es war eine längere Fahrt heute und so ging es nach einem schönen Nachtessen direkt in unser Motelzimmer.

 

03.02.2011

Claudio: Liebe Freunde, seit gestern Abend ist Steffi etwas merkwürdig und spricht kein Wort mehr mit mir. Ich weiss nicht, ob es an mir liegt aber ich gebe mir sehr Mühe. Die Geschichte hat gestern Abend angefangen: Beim romantischen Dinner im Restaurant hatten wir noch viel Spass und Sie hat all meine anrüchigen Witzchen stillschweigend ertragen (siehe Foto). Als wir danach im hiesigen Casino am Automaten gespielt und ich gewonnen hatte (siehe Foto), war die Stimmung auch noch ok. Etwas später, im Bett angekommen war sie ziemlich kühl zu mir und etwas verkrampft, aber ich dachte mir, das wird sich schon legen…(siehe Foto).

Heute Morgen auf dem Weg zum Petrified Forest am Cape Bridgewater hatten wir viel Spass zusammen „aber unter uns, ich glaube sie hat einige Kilos zugenommen“, egal wir sind ja im Urlaub. Zusammen haben wir dann im Auto zum Dirty Dancing Song gesungen, obwohl ich sie kaum gehört habe, so laut war das Radio eingestellt (siehe Foto).

Gesprochen hat Sie erst wieder, als es ernst galt und ich im Kofferraum ein merkwürdiges Geräusch hörte. Ich hatte schon Angst, wir hätten eine Platte und hielt natürlich sofort an. Nach der Kontrolle der Räder und des Kofferraums war ich erleichtert. Das Fahrzeug war ok und ab da hat sie dann auch wieder mit mir gesprochen (siehe Foto).

Hey Freunde, wir Männer haben es schon nicht leicht mit den Launen der Frauen, aber mal sehen, vielleicht macht sie ja heute Abend im Hotel in Mt. Gambier alles wieder gut. ;-)

 

02.02.2011

Nach langem hin und her, entschieden wir uns trotz der Sturmschäden in den Grampions Halls Gap zu besuchen. Es war eine 2-stündige Fahrt durchs grün bis wir da ankamen. Leider war der Park jedoch geschlossen da die wenigen Bewohner der Region noch nicht alle Strassen freiräumen konnten und so kam es, dass wir schon kurz nach der Ankunft nach einem Lookout schon wieder auf dem Weg Richtung Küste waren. In Port Fairy fanden wir dann ein älteres Gasthaus indem wir uns im kleinsten von uns je gesehenen Zimmer niederliessen. Das Reisen mit Camper war eindeutig einfacher und angenehmer. Ist halt schon schön wenn man sein eigenes Bett immer dabei hat und nicht jeden Tag nach einem neuen Zimmer Ausschau halten muss. Es sind diese kleinen Sachen die uns zwar auffallen nach fünf Monaten Reisen und trotzdem wird uns immer wieder bewusst, wie privilegiert wir doch sind, die Möglichkeit bekommen zu haben die Highlights dieses Kontinents erfahren zu dürfen.

 

01.02.2011

Warnambool ist das heutige Tagesziel. Auf dem Weg kamen wir an der sogenannten London Bridge, Loch Ard George und einer Höhle vorbei. Nach der Besichtigung und ein paar gemütlichen Spaziergängen kamen wir in Warnambool in unserem Motel an. Nachtessen gab es beim Italiener wo das Servierpersonal zu unserer Bestellung meinte, dass wir das gesündeste Menü ever bestellten und dies nur weil Claudio zur Vorspeise und Hauptspeise Salat als Side Dish bestellte. Dazu muss man erklären, dass Australien zwar ein sehr abwechslungsreiches Land ist aber wenn es ums Essen geht ist es überall gleich. Pommes-Frittes, Kartoffelstock und jegliche andere Variation von Kartoffeln dominieren die Gastronomielandschaft. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass wir einige fantastische kulinarische Highlights hier in Australien hatten.

 

31.01.2011

Weiter ging’s heute Richtung Port Campbell. Zuvor kam aber natürlich noch das grösste Publikumsmagnet der Great Ocean Road: Die verwitterten Felsnadeln der Twelve Apostles, welche isoliert von der Kliffküste der aufgewühlten See trotzen. Wenige Kilometer weiter befindet sich die riesige, von der Brandung ausgehöhlte, Schlucht Loch Ard Gorge. Die sogenannten Twelve Apostles zeigten sich uns in einem sehr mysteriösen Licht mit einem nebelartigen Dunst. Die Aussicht war herrlich und obwohl sich die Sonne hinter der Wolkendecke versteckte, waren wir von dieser Ansicht fasziniert. Hier könnte man stundenlang stehen und der Brandung zuschauen.

Später in Port Campbell angekommen, bezogen wir im Holiday Park ein Studio und bereiteten uns auf das Nachtessen vor. Pünktlich zum Sonnenuntergang und nach unserem Nachtessen durchstiessen die rötlich-schimmernden Sonnenstrahlen die Wolkendecke und so entschlossen wir uns, noch einmal zu den Twelve Apostles zu fahren. Das Bild, das sich uns nun bot, kann man mit Worten nicht beschreiben…

 

30.01.2011

Wie vorhergesagt war auch heute das Wetter traumhaft und die Temperatur stieg auf 40° Grad. Wir genossen den Tag mit Relaxen im Park, Sonnenbaden und Schwimmen im Pool vom Motel.

 

29.01.2011

Bei superschönem Wetter steuerten wir heute auf die Great Ocean Road zu. Bereits auf den ersten Kilometern auf dieser weltbekannten Küstenstrasse eröffnen sich uns herrliche Ausblicke. Diese steile Küstenlandschaft hat wirklich einen eigenen Charme, so dass wir immer wieder anhalten mussten, um uns ein paar Erinnerungsfotos zu sichern.

In Apollo Bay, einem etwas grösseren Dorf mit Shops, Restaurants und Badestrand, übernachten wir für 2 Nächte in einem Motel.

 

28.01.2011

Nach dem Checkout im „Oaks on Market“ Hotel in Melbourne haben wir hier in der Stadt noch den Victoria Queens Market besucht und wieder einmal dringend nötige Einkäufe getätigt. ;-)))

Vor dem Mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Queenscliff, einem Dörfchen am Meer mit einigen alten historischen Gebäuden. Auf einem Turm am Meer hat man einen schönen 360° Grad Ausblick über die Küste und den Hafen. Übernachtet haben wir im YHA Queenscliff Inn.

Da uns der Strand hier nicht besonders gut gefällt, haben wir uns entschieden, morgen weiterzufahren.

 

27.01.2011

Um heute Melbourne zu erkunden, haben wir uns für den Free Shuttle Tourist Bus entschieden. In der Lygon Street verliessen wir den Bus, denn diese Strasse wird „Little Italy“ genannt. Tatsächlich befinden sich hier etliche italienische Restaurants und es war nicht gerade einfach, eines für das Zmettag auszusuchen.

Gegen Abend ging’s wieder zurück ins Hotel, denn wir mussten uns unsere Fan-Schminke auftragen. JUPIII wir hatten Glück und bekamen noch 2 Tics fürs heutige Halbfinale am Australien Open! Die Stimmung in der Rod Laver Arena war super, leider war Roger Federer nicht in seiner Topform und verlor in 3 Sätzen gegen Novak Djokovic. :-(

 

26.01.2011

Byebye New Zealand! Auch hier genossen wir diese 4 Wochen in vollen Zügen, das Land ist fantastisch und wir durften wieder soviel erleben. Manchmal fühlten wir uns ein bisschen wie in der Schweiz, bei uns fehlt halt nur noch das Meer. Unsere persönlichen Highlights hier in Neuseeland waren der Tangoriro Alpine Crossing, der Abel Tasman Nationalpark, Mount Cook und Queenstown. Das Land hat wunderschöne Tracks und Natur Pur zu bieten. Wenn man die weltbekannten mehrtägigen Touren machen möchte, muss man allerdings sehr früh planen und die nötigen Übernachtungen in den Hütten vorausbuchen, denn teilweise sind diese hier auf Monate ausgebucht. Das freie Campieren hier ist sehr unterschiedlich. Auf der Südinsel war es eigentlich nirgends ein Problem, aber auf der Nordinsel haben gewisse Kommunen das freie Campieren verboten. Am besten erkundet man dieses Land auf seinen eigenen Füssen mit Rucksack. Unsere Erfahrungen mit den Kiwi’s waren sehr unterschiedlich. Unsere Eindrücke gingen von sehr freundlich bis „Bauer und Pöbel“.

Wir würden auf alle Fälle wieder kommen vor allem wegen der wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft.

Nach knapp 4 Stunden Flug kamen wir gut in Melbourne an. Da heute der Australische Nationalfeiertag ist, trugen wir natürlich unsere Aussie-Pullis. ;-) Hat uns viele Sympathien bei der Immigration verschafft. So wurden wir bei der Kontrolle einfach durchgewinkt. Hihi. Der erste Gang ging wieder zu Apollo. Für die kommenden 2 Wochen gibt’s jedoch keinen Camper, sondern ein Auto…kleine Umstellung, da wir nun nicht mehr ein ganzes „Zuhause“ dabei haben und einfach irgendwo anhalten und schlafen können.

Die ersten 2 Nächte verbringen wir in einem Hotel in Melbourne-City. Am Abend gingen wir noch zum Federal Square, wo diverse Bands auftraten und ein riesiges Feuerwerk stattfand.

 

25.01.2011

Wiedermal heisst es heute Morgen Camper säubern und Koffer packen, denn bevor es morgen wieder zurück nach Australien geht, übernachten wir noch 1 Nacht im Hotel Grand Chancellor im City Centre. Die Camper-Abgabe bei Apollo verlief problemlos, wie immer haben wir den Camper liebevoll behandelt. ;-)

Am Abend noch eine Pizza aus dem Food Court und früh ging’s danach ins Bett, denn morgen klingelt der Wecker um 03.30 Uhr.

 

24.01.2011

Mit Sonnenstrahlen im Gesicht, sind wir heute morgen Richtung Christchurch Gondola gefahren um auf dem Krater den Krater Rim Walk zu machen. Leider gab es keine genauen Karten hier oben und so entschieden wir uns nach ca. 1.5h Walk wieder umzukehren. Aber die Aussicht auf die Kraterlandschaft haben wir sehr genossen. Da wir also heute schlussendlich ca. 2.5h gelaufen sind können wir uns heute Abend so richtig auf das Fondue freuen und geniessen.

Und so kam es dann heute Abend auch. Bei einem Glas Fendant, Fondue und einem Coupe Dänemark hat dieser schöne Tag ein würdiges Ende genommen.

 

23.01.2011

Ausnahmsweise brauchte es heute bei Steffi nicht viel „Wachmacher-Entertainment“, sie hatte wohl bereits den Zopf in der Nase und war früh putzmunter. Das Frühstück war ein Schweizer Original und hat uns super geschmeckt. Auch heute verbrachten wir den restlichen Tag am Buskers Festival und liessen uns prächtig von den Komedianten unterhalten.

 

22.01.2011

Eine super Entdeckung machten wir heute, denn per Zufall fanden wir das Swiss Café. ;-)) Sogleich stürmten wir auf die Menukarte zu und sahen da Rösti, Bratwurst, Gipfeli, Zopf, Wähe, Fondue, etc… mhm das Wasser lief uns im Munde zusammen!! Wahnsinn wie man die kleinen Dinge nach einer so langen Zeit doch vermisst. Auf jeden Fall gibt’s morgen ein Zopf-Zmorge… hihi Juhui!

 

21.01.2011

Heute gingen wir in die Christchurch Art Gallery an die weltbekannte Ausstellung von Ron Mueck mit seiner grössten Sammlung an super realistischen Skulpturen (siehe Fotos). Die Ausstellung der 13 aussergewöhnlichen, lebensechten und teilweise übergrossen, aber auch emotional berührenden Figuren hat uns sehr gefallen. Beeindruckt waren wir auch von der detaillierten Perfektion seiner Werke.

Wir haben Glück, denn aktuell findet hier in Christchurch auch das World Buskers Festival statt. Strassenkünstler aus aller Welt zeigen ihr Können und so amüsierten wir uns noch den Rest des Tages auf dem Federal Square.

 

20.01.2011

Schön ausgeschlafen machten wir uns heute auf den Weg nach Christchurch. Dank dem Lonely Planet fanden wir ein zentralgelegenes Hostel mit Campervan-Sites. Zuerst hiess es wiedermal Kleider waschen, bevor wir dann das von Erdbeben geplagte Christchurch erkundeten. Gerade heute früh hat es wieder ein Erdbeben (Richterskala 5.1) gegeben, die Schäden halten sich für dieses Mal in Grenzen.

 

19.01.2011

Wir haben eine unruhige Nacht hinter uns. Unser Plätzchen befand sich neben der Passstrasse und die vorbeirasenden LKW’s liessen uns nicht viel Schlaf. Umso besser war dann jedoch unser Morgenessen in einem kleinen Unterstand mit Cheminée, wo wir uns dann gleich im Feuer eine heisse Ovi zubereiteten. ;-)

Immer mehr zeigte sich nun die Sonne und trotz grosser Müdigkeit montierten wir die Wanderschuhe, den Rucksack und los ging’s auf den 4-stündigen Bailey Spur Track. Eine schöne Wanderung durch Wald, Mooslandschaften und am höchsten Punkt mit einer wunderbaren Aussicht auf die Flusslandschaften des Waikirikiri Rivers.

Auch heute Abend verbringen wir die Nacht wieder auf einem DOC-Campingplatz, diesmal jedoch abseits der Strasse am Waldrand.

 

18.01.2011

Immer öfters kommen uns nun die Gedanken an unser Zuhause. Ja es geht nicht mehr sehr lange aber nach allem was wir schon gesehen haben, sind es immer noch die kleinen Sachen die uns beeindrucken oder auch ärgern. Diese wunderschönen Aussichten, ursprüngliche Natur, freundlichen Menschen und das zufriedene Gesicht des Partners nach einer langen Wanderung…. Oder aber die blöden Leute welche mit 60 km/h im 100er Bereich vor sich hinträumen oder eben die Japaner welche immer in Scharen kommen und das Schlimmste: Das verfluchte einlagige Toilettenpapier! :-)

Jetzt sitzen wir in Lake Tekapo und wenn wir aus den Panoramafenstern schauen eröffnet sich ein verregneter Blick auf die sonst so schöne Berglandschaft. Nachher fahren wir weiter Richtung Arthurs Pass und hoffen morgen auf schönes Wanderwetter.

 

17.01.2011

Erst um 10.00 Uhr hat sich Steffi das erste Mal im Bett gedreht und es brauchte alle Entertainerqualitäten von Claudio um sie aus Ihrem Gemach zu locken. Erst um 12.00 waren wir im Infocenter am Lake Pukaki Wie sich herausstellte genau richtig. Denn jetzt rissen die Wolken auf und machten dem strahlend blauen Himmel Platz und uns offenbarte sich ein himmlischer Blick auf den Mt. Cook. Bevor wir uns dann auf einer 3.5 std. Wanderung diesem Gletscher bedeckten Berg näherten, wollten wir noch schnell den Lake Tasman besichtigen. Der Lake Tasman gehört zum Tasman Gletscher, welcher der grösste Neuseelands ist. Wir benötigten nur ca. 30min um den Aussichtspunkt zu erklimmen und waren bald wieder auf dem Rückweg denn der Wind wehte uns da oben um die Ohren.

Bevor wir also das Hooker Valley bewanderten, füllten wir unsere Trinkflaschen noch im Bergbach auf. Es ist nicht so einfach hier richtig gutes Hahnenwasser zu finden aber dieses Bergwasser kommt unserem Wasser in der Schweiz sehr nahe.

Im Hooker Valley genossen wir die Sonnenstrahlen und das Wandern über Stock und Stein. Das Ende der Wanderung zeichnete der Lake Hooker welcher gerade mit Eisbrocken des davorliegenden Gletschers gespickt war. Herrlich!

 

16.01.2011

Wir bereuen nicht, dass wir Milford Sound auf unserer To Do liste gestrichen haben. Es hätte weitere fünf Stunden Fahrt bedeutet und heute ist wieder schlechtes Wetter. Vielleicht sind wir deswegen so faul. Vielleicht ist es aber auch wegen der vielen Eindrücke der letzten Tage. Auf alle Fälle werden wir heute nur kurz im Royal Albatross Center auf der Otago Peninsula vorbeischauen um danach wieder ins Landesinnere zum Mt. Cook dem höchsten Berg (3764m) Neuseelands weiterzufahren. Dass bereits über 70 Personen auf dem Gipfel ihr Leben gelassen haben, beeindruckt Claudio so sehr, dass er am liebsten auch da rauf möchte aber da er noch eine Blase am kleinen Zeh hat, lässt er es dann doch sein. Steffi: „Niemand kann sich vorstellen was ich hier alles durchmachen muss…“ ;-) Übernachtet haben wir auf einem Parkplatz am Fluss.

 

15.01.2011

Das Wetter hat uns die Entscheidung, hier in Queenstown zu bleiben oder weiterzufahren, abgenommen. Es ist bewölkt und wird wohl einige Tropfen geben. Deshalb geht es weiter Richtung Te Anau. Dies bedeutet, 2.5 Stunden Fahrt. Endlich in Te Anau angekommen haben es auch die Wolken bis hier hin geschafft. Diese Region mit Ihrer Fjordlandschaft ist bekannt für ihr schnell wechselndes Wetter. Im Infocenter schauten wir uns nach einer Schlechtwetteraktivität um und wurden mit den Glowworm Caves (Glüehwürmli Höhli) fündig. Schon um 14.00 Uhr waren wir dann also mit dem Schiff unterwegs zu den Höhlen. Trotz des Wetters war es eine schöne Schiffsfahrt mit herrlichen Aussichten. In den Höhlen selber war das Fotografieren leider nicht erlaubt, aber vielleicht war es gerade deswegen so romantisch. On Board eines kleinen Bootes ging es durch die stockdunkle Höhle mit den schimmernden Würmchen an der Decke. Unglaublich diese Würmchen durchlaufen 4 Stadien vom Ei über das Würmchen und der Verpuppung bis zur „Mücke“, welche gerade mal zwei Tage lebt um sich fortzupflanzen. Während Steffi von den Würmchen fasziniert ist, denkt Claudio daran, dass diese Viecher doch wirklich einen tollen Abgang haben. ;-) Ja Mann und Frau sind halt doch verschieden…

In Te Anau war an diesem Tag gerade noch ein Strassen-Pferderennen, welches wir kurz verfolgten um danach weiter Richtung Dunedin an der Ostküste zu fahren. Hier übernachteten wir auf einem Felsvorsprung am Meer. Spruch des Tages: “Noch nie hatte ich beim Erledigen des Geschäfts so schöne Aussicht!“

 

14.01.2011

06.45 Uhr Der Wecker klingelt…*brrr* war das wieder eine kalte Nacht…denn leider haben wir gestern erst festgestellt, dass unsere Heizung im Camper nicht funktioniert. Aufgrund der Vorfreude auf unser heutiges Abenteuer waren wir jedoch schnell auf den Beinen und es konnte losgehen. Zuerst ging’s mit dem Bus auf der Skippers Road, eine der gefährlichsten Strassen Neuseelands (zum Glück wussten wir das beim Buchen nicht *g*), an den Anfangspunkt, wo man uns mit Wetsuits, Boots, Lifejackets und Helmen ausrüstete…Na? Was haben wir wohl vor? Eins ist klar, auf festem Boden findet dieses Adventure nicht statt… ;-) Nach einigen Erklärungen wurden wir in 7er-Gruppen eingeteilt, schnappten uns Padel und Boot und los ging’s mit einer RIVER RAFTING CHALLENGE TOUR auf dem Shotover River. Jiiihaaaaaa das war wieder Fun pur!! ;-))) Zusammen mit einer australischen Gruppe haben wir die Schnellen und den 170m langen River-Tunnel mit Bravour gemeistert. Niemand ist unfreiwillig von Bord gegangen.

Jetzt sitzen wir im Internet-Café, das Füdli schmerzt immer noch vom gestrigen Reiten und die Schultern und Arme glühen vom Paddeln.

Hier in Queenstown gefällt es uns wirklich sehr gut. Es hat den Charme eines schweizer Bergdorfes mit den touristischen & sportlichen Möglichkeiten einer Grossstadt. Wir wissen noch nicht, ob es morgen weitergeht oder ob wir noch einen weiteren Tag hier verbringen.

 

13.01.2011

Nach einer kalten Nacht ging’s heute morgen hoch zu Ross, denn wir haben gestern einen 2-stündigen Ausritt gebucht. Im Westernsattel ging’s zuerst bergauf in die Alpen. Vorbei an rauschenden Bächen und herumhüpfenden Häschen bestaunten wir die uns ach so bekannte Landschaft. Hier kann sich ein Schweizer wie zuhause fühlen. ;-) Der Ausflug hat uns Spass gemacht.

Nun haben wir 2 Tage im Caravanpark in Queenstown eingecheckt und für morgen haben wir uns wiedermal etwas Abenteuerliches ausgedacht…aber mehr darüber kann man dann morgen lesen…;-)

 

12.01.2011

Der erste Blick aus dem Camper genügte uns, um heute noch ein bisschen länger liegen zu bleiben…wir verpassen draussen nichts. Ausgeschlafen schauten wir uns dann zum Frühstück noch einen schon länger gekauften DVD an und machten uns erst gegen den Mittag auf den Weg. Da der Regen aufhörte, entschieden wir uns für die 2-stündige Wanderung an den Gletscheranfang des Franz Josef Glaciers.

Vorbei an wunderschönen Seen und Landschaften erreichten wir nach ca. 3-stündiger Fahrt Wanaka. Mit etwas Glück müssen wir sagen, denn ca. 50 km vor Wanaka stellten wir fest, dass unser Tank leer war. Unsere Berechnung war wohl nicht ganz richtig…Gott sei Dank kam vor Wanaka aber noch ein kleines Dorf mit Tankstelle. ;-))

 

11.01.2011

Heute ist unser Tagesziel Franz Josef Glacier / Fox Glacier. Wie es die Ortschaftsnamen sagen, befinden sich dort die gleichnamigen Gletscher. Wir erreichten im Verlaufe des Nachmittages diese Region, doch leider war der Himmel bedeckt und es regnete. Trotzdem entschieden wir am Abend, uns den Gletscheranfang des Fox Glaciers anzuschauen. Da angekommen stellten wir mit Enttäuschung fest, dass der 45-minütige Zugangstrack abgesperrt ist. Grund: Viel Regen in den letzten Tagen, Gefahr für Steinschläge zu gross... Es wurden geführte Touren angeboten, dies war uns jedoch zu teuer.

Erneut übernachteten wir auf einem DOC-Campingplatz und hofften auf besseres Wetter am kommenden Tag.

 

10.01.2011

Am See in St. Arnaud machten wir nur einen kurzen Stopp, denn wir wollten den etlichen Sandfliegen kein Blut schenken. Weiter ging’s südlich und abends erreichten wir dann einen schönen DOC-Campingplatz an einem Fluss unterhalb von Reefton. Hier war das Feuer machen erlaubt und so kochten wir unser Gemüse über dem Feuer.

 

10.01.2011

Heute fahren wir gemütlich weiter Richtung Süden, 1. Halt wird St Arnaud sein im Nelson Lakes NP. Falls Claudio vorher noch zufällig an einem Fischergeschäft vorbeifährt, möchte er da noch einmal sein Glück mit den Forellen versuchen.

 

09.01.2011

Abel Tasman NP wir kommen!

Das Wassertaxi, welches uns an den Ausgangpunkt unserer Wanderung brachte, stand pünktlich um 09 Uhr bereit und zeigte uns auf dem Weg nach Bark Bay auch noch gleich die grössten Attraktionen auf dem Wasser wie zBsp. den Split Apple Rock oder eine Seelöwen-Kolonie. Wir hatten sogar Glück und erspähten einen jungen Pinguin.

Um 10.30 Uhr hatte der Skipper seine Arbeit getan und nun hiess es für uns „an die Säcke“. ;-) Unsere Rucksäcke waren prallgefüllt, Steffi’s mit Kleidern und Claudio’s mit Wasser (5.5l) & Sandwiches…jajaja nicht ganz fair aufgeteilt! Höhö

An diesem Tag wird Claudio wieder mehr als 350 Fotos schiessen und man hätte noch etliche mehr machen können, denn die Landschaft hier und das perfekte Wetter heute sind traumhaft. Die Fjordlandschaft mit ihren Hügeln und Buchten hat uns zwar zugesetzt, doch es war jeden Meter wert. Gebadet und gegessen haben wir in der beliebten Anchorage Bay.

Am Abend um 20.00 Uhr waren wir überglücklich beim Campervan und fuhren in den vorgebuchten Caravanpark in Kaiteriteri um uns zu erholen und eine Dusche zu gönnen. Wieder geht ein Tag wie er schöner nicht sein könnte zu Ende.

 

08.01.2011

Früh haute uns der Wecker heute aus den Socken, denn die Interislander Fähre wartet nicht. Heute geht’s auf die Südinsel, wo als erstes Ziel der Abel Tasman Nationalpark auf uns wartet. Gut vorbereitet (Steffi hat sich mit Seekrankheits-Tabletten vollgepumpt) genossen wir die 3-stündige Überfahrt. In Picton angekommen fuhren wir sofort los Richtung Marahau, der Ausgangspunkt zum Coastal Track im Abel Tasman NP. Ein kurzer Stopp in Nelson bescherte uns noch eine deutsche Bratwurst und hier mussten wir unsere ursprünglichen Pläne verwerfen. Ein 2-tägiger Trip mit Kajak und wandern inkl. einer Übernachtung im Zelt hätte uns je ca 200 NZD gekostet, was wir zuviel fanden und deshalb unsere Pläne ummodelten. Nun machen wir die Strecke, die wir in den 2 Tagen mit Kajak und wandern absolvieren wollten, halt in einem Tag ohne Kajak, dafür auf unseren eigenen Füssen = 30km Wanderung. Schliesslich brauchen wir eine Steigerung zur Tongariro Alpine Crossing. ;-) Ob wir diese Entscheidung noch bereuen werden?? … Auf jeden Fall gab’s heute Abend wieder Pasta zur Vorbereitung und um 21 Uhr waren wir im Bett.

 

07.01.2011

Heute gings früh weiter nach Wellington. Diese charmante Stadt hat was. Obwohl hier ständig eine kalte Briese weht geniessen wir das Schlendern in den Strassen und das Musem Te Papa ist mal richtig was zum Anfassen. Hier haben wir sicher 3 Std. verbracht.

In einem Blog im Internet haben wir gelesen, dass jemand in der Nähe der Ablegestelle der Fähre auf einem Parkplatz am Meer geschlafen hat. Wir taten es ihnen gleich und übernachteten zusammen mit ein paar anderen Campern auf jenem Parkplatz. Zuvor hatten wir wiedermal Lust auf einen Film und so schauten wir uns, passend zu unserer Reise, „The Tourist“ an.

 

06.01.2011

Claudio: Steffi, heute geht’s weiter nach Wellington. Wollen wir auf dem weg dahin noch einen Spaziergang oder kleine Wanderung machen? Steffi: Spinsch! Mir tuet alles weh! Claudio: Ah, zom Glück Dir au… hihi

Am 08.01.2011 haben wir uns einen Platz auf der Interislander Fähre nach Picton (Neuseeland Süd Insel) gesichert und Heute möchten wir entlang der ungeteerten Whanganui River Road Richtung Wellington vorstossen. In Wanganui füllten wir unsere Vorräte auf und beim Bankomaten hat es dann wegen einem Error des Automaten die EC Karte von Steffi eingezogen. Claudio: „Ich bin immer noch nicht sicher ob Steffi das wirklich nicht absichtlich gemacht hat“ ;-). Jetzt wird also Claudio’s Konto weiter geplündert.

Auf der Suche nach einem Schlafplatz steuerten wir die gratis DOC Campsite Waikawa im Tararua Nationalpark an. In diesem Vogelreichen Wald war das Feuermachen nicht verboten und so genossen wir ein superfrisches Lachsfilet auf dem Feuer zubereitet an Weisswein -Reduktion mit frischen Kräutern und Salat. So lässt es sich leben. Ein weiteres mal auf der Reise wird uns bewusst wie wenig man braucht um grosses Glück und Zufriedenheit zu erreichen. Der Abend war dann perfekt als wir das Paar Laura und Brian aus Santa Cruz (Californien) kennenlernten und bis spät in die Nacht ums Lagerfeuer standen und quaselten.

 

05.01.2011

Pünktlich um 6 Uhr klingelte der Wecker und auch wenn’s weh tat, wir standen auf, um uns vorzubereiten. Der Transport zum Ausgangspunkt war gebucht und hat reibungslos geklappt. Die Wettervorhersage hat Sonnenschein gemeldet, aber von der Sonne war noch nicht viel zu sehen. Schon vor einigen Tagen ist uns aufgefallen, dass der Morgen hier oft noch verhangen und neblig ist; so war es auch heute und so starteten wir um 7.45 Uhr unser Abenteuer Tongariro Alpine Crossing.

Im Verlaufe des Morgens hat sich dann die Sonne durch den Nebel gekämpft und bis auf ein paar Wolken sollte dies nun den ganzen Tag so bleiben. Für die ersten zwei Abschnitte unserer Wanderung waren in der Broschüre 2 – 2.5std vorgesehen. Wir staunten nicht schlecht, als wir schon nach 1.5std diese Strecke (South Crater) absolviert hatten. Von hier hatte man einen herrlichen Blick über die Ebene unter uns, den Krater über uns und die dazugehörige wüstenähnliche Landschaft. Nicht lange dauerte der Weg auf gerade dieser Sandebene, bevor es wieder steil bergauf ging. Über Geröll und Schutt stolperten wir Richtung Red Crater, der mit ca. 1800m.ü.M. höchstgelegene Punkt unserer Wanderung. Danach kam der happige Abstieg zu den Emerald Lakes. Diese wunderschönen, durch die Aktivitäten des Vulkans grün gefärbten Seen sind wirklich ein „must see“ hier in Neuseeland. Nicht Minderspektakulär war die Aussicht vom etwas weiter gelegenen Blue Lake. Trotz fantastischer View über die erstarrten Lavafelder, die Emerald Lakes und Vulkanlandschaft verwarfen wir unsere zuvor getroffenen Pläne hier zu Mittag zu essen, denn es windete ziemlich. Vom aufkommenden Hunger getrieben verringerten wir auch jetzt unser Marschtempo nicht und waren nach ein paar Überholungsmanövern dann bald bei der letzten Alphütte, welche aus der ferne unseren Schweizer Hütten sehr nahe kommen. Also hier angekommen (gemäss Broschüre 1.5 std vor dem Ziel) assen wir dann endlich unseren Proviant welche für einen 2-Tägigen Marsch gereicht hätte. Gemeinsam hatten wir doch tatsächlich 7 Liter Wasser über die Berge geschleppt und getrunken haben wir bis dahin erst 1.5 Liter. Egal, bevor wir weitermarschierten schauten wir noch einmal auf die Uhr und wir staunten nicht schlecht denn es war erst 12.05 Uhr. Auf dem Weitermarsch ging noch einmal an heissen Quellen vorbei und wir drosselten unser Tempo so gut es ging denn unser frühester Rücktransport ins Camp sollte erst um 15.00 Uhr gehen. Im gemütlichen Schritttempo stiegen wir unter die Baumgrenze ab und der Weg änderte sich von der kargen Berglandschaft sprungartig in einen Pfad durch Regenwald. So kam es das wir bereits 14.05 Uhr am Parkplatz ankamen und uns ins satte Grün legten um die Sonne noch etwas zu geniessen. Dieser Tag ist ein weiteres Highlight auf unserer Reise und wird uns sicher sehr lange in Erinnerung bleiben.

 

04.01.2011

Weiter ging’s heute nach Taupo, wo wir zuerst den Craters of the Moon besichtigten. Eine Landschaft voller blubbender Mud Craters und dampfender Erdlöcher. Sieht wirklich ein bisschen aus wie auf dem Mond…denken wir jedenfalls. Danach bestaunten wir noch die Huka Falls. Das Wasser des Waikato Rivers ist an dieser Stelle wunderschön türkis und klar wie schweizer Bergwasser.

Taupo ist eine schöne Stadt, welche im Moment jedoch ein bisschen überloffen ist. Aus diesem Grund suchten wir uns ein ruhiges gemütliches Plätzchen am Lake Taupo, wo wir dann am Seeufer zu Mittag assen. Nach einer gut tuenden Abkühlung im klaren Wasser ist das nächste Ziel das auf ca. 1000 m.ü.M gelegene Whakapapa. Hier haben wir Grosses vor. Morgen nehmen wir den weltbekannten Tongariro Alpine Crossing Walk in Angriff. Diese 20km lange Wanderung dauert im Durchschnitt 8h und führt vorbei an Seen und einem aktiven Krater. Also ruhen wir uns heute Abend aus und bereiten uns mit Pasta auf die morgige Herausforderung vor.

 

03.01.2011

So, heute ist der Zeitpunkt gekommen, wo Claudio sein Konto noch einmal strapazieren muss. Seit einigen Tagen zerrt seine Kamera an unseren Nerven, denn der Autofokus ist den australischen und bisherigen neuseeländischen Bedingungen (Sand, Wasser, Nebel, Wind, Hitze, etc.) erlegen. Eine Reparatur wäre teuer und würde einige Zeit benötigen. Also bleibt nur eins: Eine neue, oder bessergesagt die neue Canon D60, muss her! Der Schmerz beim Eingeben des PIN-Codes der Kreditkarte war schnell verflogen, als die ersten Fotos geschossen wurden. Jetzt haben wir eine Scheissfreude daran!! ;-)

Im Kuirau Park stimmten wir uns auf die Sehenswürdigkeiten von Rotorua ein. Hier gibt es dampfende Geysire zu bestaunen. Doch der Höhepunkt hier in Rotorua ist der Pohutu Geysir, welcher bis zu 30m hohe Wasser-Fontänen von sich gibt. Um uns abzukühlen fuhren wir danach an den hiesigen Blausee, welcher seinen Namen wirklich verdient.

Geschlafen haben wir nochmal am See wie am Vortag.

 

02.01.2011

Früh ging’s heute wieder los Richtung Hot Water Beach, hier kann man sich für 5 Dollar einen Spaten leihen, um sich ein Loch in den Sand zu buddeln. Denn unter diesem Spot befindet sich ein 600 Jahre alter Lavastrom, der das gebuddelte Loch dann langsam mit heissem Wasser füllen lässt. Da momentan jedoch keine Ebbe war, die man benötigt, um an die heissen Stellen zu gelangen, verzichteten wir auf dieses Spektakel und den dazugehörigen Menschenauflauf.

Damit wir auch heute wieder etwas Bewegung haben und als Abwechslung zum Fahren, hielten wir als Nächstes in der Karangahake Gorge, wo wir eine ca. 1-stündige Wanderung am Fluss und durch einen alten Eisenbahn-Tunnel unternahmen.

Unser heutiges Tagesziel, Rotorua, erreichten wir dann im späteren Nachmittag und fanden per Zufall einen wunderschönen Übernachtungsplatz an einem kleinen See.

 

01.01.2011

Der erste Tag im Jahr soll man so beginnen, wie man sich die kommenden Tage wünscht. Also sind wir heute morgen bei Sonnenschein und 28° Grad (und es wird noch heisser *sing*) zur Cathedral Cove gewandert und haben diese Felsenhöhle in der gleichnamigen wunderschönen Bucht bestaunt. Bevor es wieder zurück zum Caravanpark ging, stoppten wir noch in der Gemstone Bay, eine der schönsten Schnorchelbuchten Neuseelands. Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand beim Caravanpark, denn mit etwas Glück konnten wir noch 1 Nacht verlängern.

 

Silvester-Special

Wir wollten uns nicht ins Getümmel werfen und haben uns auf einen gemütlichen Abend im Camper eingerichtet. Schon um 21.00 Uhr fing jedoch die Party ein paar Fahrzeuge weiter an, mindestens 100 Pers. versammelten sich beim „Disco-Van“ und feierten ausgelassen nach Kiwi-Art = der Alkohol fliesst in Strömen und der Lärmpegel ist hoch. Dazu muss man noch sagen, dass der Caravanpark zu 80% mit Jugendlichen und Familien vollgestopft ist. Wir liessen uns nicht beeindrucken und stiessen mit einer Magnum-Glacé aufs neue Jahr an. ;-) Genau in dem Moment, als wir uns Richtung Dusche machten, fiel uns eine Jugendliche auf, die sich auf unserer Parzelle dem überschüssigen Alkohol und sonstigem Mageninhalt entledigte…Mmhmmmm dies ist der erste Moment seit wir reisen, indem wir uns Regen für die Nacht wünschen…Na gut, das kann passieren. Wir waren ja alle mal jung… ;-)

Nach dem Gang zur Dusche ging’s vorbei an schwankenden Gestalten zurück in unseren geliebten Camper. Als wir ins Bett gehen wollten, fiel Steffi draussen vor unserem Camper-Fenster ein Herr in mittlerem Alter auf, welcher zwar seine Fressluke noch unter Kontrolle hatte, sein Ansaugstutzen jedoch auf Entleeren gestellt hatte und natürlich direkt unseren Hinterreifen anvisierte. Tja, das ist Silvester nach Kiwi-Style…

 

31.12.2010

Wie könnte es anders sein, am Morgen stellten wir fest, dass an unserer Frontscheibe eine Mahnung klebte, die uns darüber informierte, dass freies Campieren hier auf der Peninsula verboten sei. OK, die Nacht war nun durch und für die kommende Nacht brauchen wir sowieso wieder Wasser und Stromanschluss und werden versuchen, einen Campingplatz zu finden (sehr schwierig, Hochsaison & New Years Eve).

In Whitianga findet das alljährliche Silvester-Festival statt, unübersehbar am Verkehr und den Menschenmassen. Mit diesem Überlauf wollten wir das Jahr nicht beenden und entschlossen, in das nahegelegene Hahei zu fahren, um den dortigen Caravanpark abzuchecken. Trotz Schild „Absolutely NO Vacancies“ erkundigte sich Steffi bei der Reception. Und siehe da, es wurde genau 1 Platz frei für diese Nacht. Dies muss der überwältigende Charme von Steffi bewirkt haben. Claudio: „Ich weiss von was ich rede! Falle jeden Tag wieder aufs Neue auf Sie rein. hihi“

Hier fühlen wir uns wohl, unsere Site befindet sich am Meer, wir haben Strom & Wasser und das Beste, die Sonne scheint. ;-) Also ab an den Strand und ins eiskalte Meer.

Mal schauen, was der Abend bringt. In den Zelten nebenan haben die Kiwi’s ihre Musikanlagen installiert und mit Discokugeln dekoriert.

 

Wir wünschen Euch allen einen super Rutsch ins 2011 und alles Gute im kommenden Jahr!

 

30.12.2010

Aufgrund des trüben und regnerischen Wetters fuhren wir heute zu den Waiwera Hot Springs (nördlich von Auckland), wo sich ein Thermalbad befindet. Anders als erwartet war dieses Bad etwas älterer Generation und so kam es, dass wir nach einem kurzen Bad wiedermal duschten ;-)) um dann weiterzufahren. Etwas südlich von Auckland stoppten wir im Sylvia Park Shopping Center, um unseren Kühlschrank wieder aufzustocken. Leider merkten wir erst nachher, dass er ja vorher bereits voll war. ;-)

Angekommen in der Coromandel Peninsula mussten wir leider feststellen, dass man hier weniger Camper-freundlich ist. Denn auf jedem Parkplatz oder jeder Rest Area waren diese verflixten Übernachtungs-Verbotsschilder. Auf einem Parkplatz ohne Schild, dafür direkt am Meer ruhten wir dann für die Nacht.  

 

29.12.2010

Weiter geht’s heute mit der Fähre rüber nach Paihia. Auch dieses Dorf ist ziemlich überfüllt und die Parkplatz-Suche stellte sich als eher schwierig heraus. Nach einem leckeren Salat zum Zmittag begaben wir uns auf eine 1-stündige Wanderung durch den Opua Forest.

Da wir uns aufgrund der mässigen Wetteraussichten gegen die Fahrt ins Cape Reinga entschlossen, fuhren wir wieder Richtung Süden, diesmal via Westküste. So erreichten wir am Abend das Dörfchen Omapere, wo wir nach kurzer Suche auf einem erhöhten Lookout-Parkplatz mit schönem Blick aufs Meer und Sanddünen unseren Schlafplatz einnahmen. So schön kann das Campingleben sein.

 

28.12.2010

So, heute startet das Abenteuer hier erst richtig. Unerwartet stellte sich bereits die Hinfahrt zu Apollo mit dem Taxi als Abenteuer heraus. Geprobt wie wir sind, fragten wir den Taxifahrer vor der Abfahrt, wie viel es kosten würde. Wir einigten uns auf einen Preis und so fuhr der Taxidriver los. Die Zufriedenheit mit dem verhandelten Preis war schnell vorbei, als der Fahrer nach 10-minütiger Fahrt noch einmal nachfragte, wohin wir denn genau hinwollten. Stirnrunzelnd schauten wir uns an und nannten die genaue Adresse. Dieses Taxi war jedoch leider nicht mit einem GPS ausgestattet und so fragte der Taxifahrer freundlich, ob wir ihm vielleicht auf seiner Karte den Weg weisen könnten. Claudio überlegte sich bereits, auf den Fahrersitz zu wechseln, denn dies wirkte nicht sehr vertrauenswürdig. Nachdem unsere Anweisungen wie zbsp. „right“ mit einem Linksabbiegen beantwortet wurden, war uns klar, wieso sich viele Australier ständig über die Kiwi’s lustig machten. Naja, schlussendlich sind wir zum abgemachten Preis bei Apollo angekommen und konnten endlich aus diesem Taxi aussteigen.

Diesmal haben wir wieder dasselbe Camper-Modell wie in Westaustralien, d.h. wieder ein bisschen mehr Platz, und wir haben Glück, denn der gute VW hat erst 3'000 km hinter sich.

Zuerst hiess es Kühlschrank füllen und dann konnte es losgehen. Unser Tagesziel heute ist Bay of Islands im Norden. Vorbei an schönen Buchten und hügeliger Landschaft mit vielen Kurven kamen wir kurz vor 8 Uhr in Russell an. Hier wurde uns bewusst, dass in Neuseeland Ferienzeit ist…absolut kein freier Parkplatz und das ganze Dorf war voller Leute. Tja, eigentlich hofften wir auf eine gratis Übernachtungs-Möglichkeit…sah aber hier eher schlecht aus. So versuchten wir unser Glück beim dortigen Caravanpark und die nette Dame an der Reception gab uns, trotz vollständig ausgebuchtem Park, ein inoffizielles Plätzchen auf einer freien Rasenfläche. Zwar neben dem Kompost, aber mit fantastischer Aussicht.

 

27.12.2010

Mit der Hoffnung auf schönes Wetter, was am frühen Morgen noch nicht ganz danach aussah, machten wir heute einen Ausflug auf die Weiheke Island, welche nur 40min Fährzeit von der City entfernt war. Mit einer 4-stündigen Wanderung und baden an schönen Stränden genossen wir diesen Tag in vollen Zügen. Sogar die Sonne zeigte sich im Verlaufe des Tages immer mehr.

 

26.12.2010

Puuh 05.30 Uhr und schon wieder auf den Beinen. Aber unsere Bäuche haben sich noch nicht erholt vom gestrigen Schmaus. Wir können es irgendwie gar nicht fassen, dass Australien nun schon fast hinter uns liegt (ausser 2 Wochen Great Ocean Road). Trotzdem haben wir das Gefühl, Australien in- und auswendig zu kennen. Schliesslich haben wir bereits 16'000 km australischer Strassen- und Schotterpisten, Flussüberquerungen, Brücken und Tunnels befahren.

Nun steht ein neues Abenteuer vor uns, Neuseeland. Um 08.45 Uhr ging’s mit Emirates Richtung Auckland. Nicht schlecht staunten wir, als wir unerwartet in einen A380 einsteigen durften. Abgesehen vom riesigen Multimedia-Angebot bereitete vor allem die grosse Beinfreiheit Claudio viel Freude. Von uns aus hätte der Flug ruhig ein bisschen länger dauern können, denn leider reichte die Flugzeit nur für einen Film.

Nach dem Check-In im Mercure Hotel Windsor besichtigten wir noch ein bisschen Auckland und assen in einem Restaurant am Hafen feine Pasta.

 

25.12.2010

„Essen – schlafen –essen“ Weihnachten fast wie zuhause.

Nach einem superfeinen Frühstücksbuffet und einem ausgedehnten Mittagsschläfchen machten wir uns hübsch. Claudio musste extra noch schnell ein Hemd besorgen. ;-) Denn jetzt geht’s ans Christmas-Dinner-Buffet inkl. Schoggi-Fondue in unserem Hotel. Mjam

Ohne einen Verdauungsspaziergang durch das schön beleuchtete Sydney wäre ein Einschlafen mit unseren vollen Bäuchen undenkbar gewesen.

 

24.12.2010

Obligatorisch mit roter Zipfelmütze ging’s heute zuerst auf die Harbour Bridge, wovon man eine schöne Aussicht über den Hafen sowie das Opernhaus hat. Auf der anderen Seite des Flusses angekommen, besichtigten wir kurz den dortigen Lunapark und fuhren danach mit der Fähre wieder zurück in den Hafen. Dann schauten wir uns das Opernhaus noch aus der Nähe an und liefen via Botanic Gardens wieder zurück in unser Hotel.

Am Abend genossen wir ein feines Stück Fleisch im „I’m Angus“ am Darling Harbour mit anschliessendem superschönem Feuerwerk.

 

Heilig Abend mal ganz anders, bei 30 Grad und ohne Familie…aber eben, die ganzen 5 Monate sind anders als sonst. Reisen kann auch eine Kehrseite haben, bei all dem Schönen, was wir bis jetzt erlebt haben, wären wir heute lieber bei unseren Familien.

 

23.12.2010

Das weiche bequeme Bett hat uns sehr gut getan und gemütlich genossen wir das üppige Frühstücksbuffet. Am frühen Nachmittag besichtigen wir dann den bekannten Darling Harbour, die Town Hall und das Queen Victoria Building. Sydney gefällt uns sehr gut, hier würden wir wieder hinkommen. ;-)

 

22.12.2010

Am Morgen wollten wir uns noch den Coogee Beach anschauen, welcher sich südlich von Bondi befindet. Zuvor machten wir jedoch einen Stopp bei unserem neuen Zuhause für die nächsten 4 Tage, dem Swissôtel Sydney. Glücklicherweise nahm man uns da sofort das Gepäck in Empfang, so dass wir baldmöglichst aus dem Parkverbot verschwinden konnten. Diese Stadt steht den anderen Weltstädten betreffend Verkehr kein bisschen nach, hier herumzufahren braucht vollste Konzentration von uns beiden und wir wollten kurz vor der Camper-Abgabe nicht noch einen Schaden verursachen.

Froh aus dem Durcheinander raus zu sein, ging’s dann zum Coogee Beach, welcher kleiner ist als Bondi und nicht so überloffen…umso mehr ein Strand zum Verweilen. Noch verschlafener ist der Bronte Beach, an dem wir auf dem Weg zu Apollo auch noch kurz vorbeischauten. Die Camper-Übergabe verlief problemlos und mit dem Zug ging’s nachher ins Hotel. Der Kontrast könnte nicht grösser sein; vom verschimmelten Camper zum edlen Zimmer mit Blick über das pochende Zentrum von Sydney.

Am Abend gingen wir wiedermal ins Kino und schauten uns den 3D Film „TRON“ an.

 

21.12.2010

Heute geht’s zum Bondi Beach, dem wohl bekanntesten Strand von Sydney. Wir entschieden uns mit den ÖV’s zu gehen, da wir einen 7 Tages Sydney-Pass gekauft haben. Nach ca. 3 Stunden (Bus, Fähre, Zug, Bus) kamen wir dann auch mal am Bondi Beach an. ;-) Die lange Reisedauer war jedoch nicht schlimm, denn bereits jetzt konnten wir die wunderschöne Skyline auf der Fähre von Manly nach Circular Quai bestaunen. Wie erwartet und wie man auch auf dem Bild erkennen kann, war der Bondi Beach ziemlich überfüllt, aber trotzdem superschön. Also los, Kleider weg und schwups ins Wasser….*brrrr* eine seeehr erfrischende Abkühlung! Claudio hatte viel Freude an den knapp 3m hohen Wellen, während Steffi sich vor allem in der Sonne bräunte und dem lebhaften Treiben zuschaute.

Am Abend haben wir wieder unsere 7 Sachen gepackt, diesmal natürlich in unsere brandneuen Koffern. Hobbla, wenn das nicht Übergewicht gibt…wir werden sehen!

 

20.12.2010

Wegen der Kälte in der Nacht und der aufgehenden Sonne waren wir früh wach und sind nun auf dem Weg Richtung Manly.

Passend zu unseren Plänen; wieder an die Küste zu gehen, haben wir heute strahlend blauen Himmel. Zwar weht hier in Manly eine kühle Briese, aber dies soll hier keine Seltenheit sein. Steffi ist bereits wieder den Shoppingläden verfallen während Claudio’s Gedanken schon eher ums Nachtessen kreisen. ;-)

Der Caravan Park, etwas nördlich von Manly gelegen, ist in der nähe eines wunderschönen Badestrandes und so werden wir unsere letzten zwei Nächte im Camper hier verbringen. Danach freuen wir uns jetzt schon auf 4 Tage Sydneysider Life und auf ein richtiges Bett… Juhui… So jetzt müssen wir aufhören für heute, der Hunger plagt und wir wollen die köstlichen Magnumglace’s in unserem Gefrierschrank nicht weiter frieren lassen… hihihi…

Ach ja, noch bevor wir zum Caravanpark fuhren, machten wir halt im Shoppingzenter um 4 neue Koffer zu besorgen, damit die angehäuften Einkäufe auch weiterhin mit auf die Reise können… Ujujujujuuuuuujjjjjj